Es geht um deine Werte

Warum du deine Werte kennen solltest

Der Text dreht sich darum, warum du deine Werte kennen solltest und wie du das anstellen kannst.

Anlass sind zwei Begebenheiten

Oder eigentlich Drei. Drittens: es ist einfach wichtig!

Erste Begebenheit, ich habe mir und meinem Freund letztes Jahr ein Spiel geschenkt, mithilfe man spielerisch seine Werte als Paar entwickeln kann. Das Spiel lag eine ganze Weile nur da, bis es uns erst kürzlich gerappelt hat, es einfach mal auszuprobieren. Es war hochinteressant über die eigenen und die gemeinsamen Werte zu sprechen, die unterschiedlichen Assoziationen der einzelnen Werte zu beleuchten und dadurch die Perspektive zu wechseln. Es hat uns in unseren verbindenden Elementen gestärkt und unabhängig von gängigen Alltagsthemen ins Gespräch gebracht.

Zweitens ein Instagram Post , der mich darauf aufmerksam machte, welche Wirkung die Sternenkonstellation Merkur in der Waage auf uns Menschen derzeit haben kann.

„Ausgleichende und ehrliche Kommunikation in zwischenmenschlichen Verbindungen. …Jetzt kannst du nochmal mehr klar Deine Werte mitteilen und Verantwortung für das übernehmen, was dir wirklich wichtig ist!“

Melinda Violet Fleshman

Kennst du deine Werte?

Werte sind das, was uns am umfassendsten motiviert. Sie leiten unsere Einstellungen und unser Handeln, auch unbewusst. Unsere Werte sind in uns verankert und prägen unseren Blick auf die Welt und unsere Vorstellung vom guten Leben. Unsere Grundwerte ändern sich i.d.R. auch nicht über die Lebensspanne. Es kann sein, dass manche mehr Bedeutung erfahren, weil sie in bestimmten Lebensphasen relevanter sind, als andere oder du auch eine andere Reihenfolgen oder Priorisierung vornehmen möchtest. Aber dein Wertegerüst wird sich nicht einmal komplett umstülpen.

Wie erkennst du deine Werte?

Hol dir gern direkt dein kostenloses Werte-Workbook als Navidationshilfe. In wenigen Schritten gelangst du spielerisch zu deinen 3 wichtigsten Werten.

Warum ist es wichtig, deine Werte zu kennen?

Werte sind unsere Inseln. Sie geben uns Orientierung und Klarheit, sind uns ein innerer Kompass. Wir richten unser Tun auch ganz unbewusst nach unseren Werten aus. Aber wenn wir uns unserer Werte bewusst sind, bekommt unser Tun eine tiefe Bedeutung. Uns ist klar, wofür wir etwas machen wollen, weil es uns wichtig ist.

  • Du kannst leichter Entscheidungen treffen. Entspricht etwas meinen Werten? Will ich das wirklich?
  • Dein Selbst ist dir bewusster. Du trittst selbstbewusster auf.
  • Dir fällt les eichter zu erkennen, welche Menschen, Umgebungen, Jobs zu dir passen.
  • Nach deinen Werten leben und arbeiten macht dich glücklicher.

Wenn du deinen Werten weiter auf die Spur kommen willst oder eine Sparring Partnerin zur Reflexion deiner aktuellen Situation brauchst, melde dich gern bei mir.

Ich wünsche dir eine wertvolle Zeit!

Sandra Kleine
Sandra Kleine

Hinweis: keine Werbelinks, lediglich Namensnennung.

Warum ich Purpose Coach geworden bin? Teil 3/3 – Entscheidungen treffen

Blog Sandra Kleine

Nach einem arbeits- und fortbildungsreichen Jahr 2019 bis Anfang 2020 war ich zwar mit Vollgas auf meinem Weg unterwegs, was mich unglaublich stolz machte! Das rote Fähnchen auf dem Zielberg war endlich wieder zu sehen. Aber es war auch ultra anstrengend! Nach der Elternzeit stieg ich in einen neuen Job ein, wo ich mich beweisen wollte, wobei ich mit der Umstellung vom slowly Baby-Life auf diese getaktete Arbeitswelt schon genug zu tun hatte. Das Umfeld war für mich noch nicht stimmig. Coach zu sein im Nebenberuf hieß tagsüber Geld verdienen, nachmittags Familienzeit, abends teilweise berufliche Veranstaltungen, teilweise online Weiterbildungen oder auf längeren Seminaren weg zu sein. Der Aufbau meiner Selbstständigkeit war praktisch erst nach 21Uhr möglich. Dennoch entstand autodidaktisch meine Website und ich hatte die ersten Gespräche. Und schon war ich wieder drin im Hamsterrad von eigenen Vorstellungen und Leistungsdruck – konfrontiert mit Antreibern aus meiner Erziehung: Reiß dich zusammen und streng dich an! Mach schnell! Alles nach dem Motto: Alles, was nicht tötet, härtet. Puh!

Moooment, was war nochmal genau mein Ziel? Ich möchte mehr Freiraum um glücklich und sinnerfüllt zu arbeiten und mir mein (Arbeits-)Leben so zu gestalten, wie es zu mir passt.

Wie du herausfinden kannst, was zu dir passt?

Manchmal bedarf es dafür mehr Zeit und Tiefe, z.B. in einem Coaching, aber hier 2 kleine Anregungen. Die klassische Pro/Contra-Liste kennst du vielleicht. Diese eignet sich sehr gut, wenn du ein analytischer Typ bist und gern verschiedene Szenarien für dich durchdenkst. Allerdings erinnere ich nochmal an Learning 3 aus meinem letzten Blogartikel. Herz über Kopf! Oder was sagt das Bauchgefühl dazu? Die Gefahr besteht leider, dass du Entscheidungen triffst, weil du denkst, dass man das so macht, weil die Erziehung und die Gesellschaft das so von dir erwartet. Ohne dass es vielleicht deinem innersten Vorstellungen entspricht. In der Psychologie nennt man das Phänomen Soziale Erwünschtheit, was in Fragebögen oft durch Kontrollfragen versucht wird herauszumitteln.
Wie kannst du dich aber beim selbst befragen, davor schützen sozial erwünscht zu entscheiden? Und wie kannst du wieder mehr auf dein Bauchgefühl hören? Meditation kann ein Weg sein wieder mehr in die Intuition zu kommen. Höre in der Stille genau in dich hinein und sei offen, was da kommt.
Eine weitere Methode, die ich sehr erstaunlich finde, ist an die Kinesiologie angelehnt. Du stehst mit geschlossenen Augen, Beine hüftbreit auseinander und Arme neben dem Körper. Stelle dir im Geiste eine Frage, die du mit Ja oder Nein beantworten könntest. Und dein Körper wird dir die Antwort zeigen. Vorbewusst weiß dein System schon, was gut für dich ist, bevor es dir gedanklich bewusst ist. Bei einem Ja, zieht es deinen Körper sanft nach vorn. Bei einem Nein zieht es ihn sanft zurück. Probiere es doch einfach mal aus.

Anfang diesen Jahres fasste ich den Entschluss: Erst wenn eine Tür wirklich zu ist, kann eine Neue aufgehen, wie meine Mama früher immer schon zu mir gesagt hat. Nicht alle Prägungen aus der Erziehung sind negativ, es gibt auch viele positive. 😉 Ich hörte auf mein Herz, weniger auf die Bedenken, denn ich möchte meinen Traum mit ganzer Kraft verfolgen können und nicht nur so nebenbei. Außerdem habe ich schon immer einen Hang zu Sprüngen ins kalte Wasser gehabt. So bin ich Anfang des Jahres voll und ganz in die Selbstständigkeit gestartet.

Nun noch die Beantwortung der Frage: Warum bin ich eigentlich Purpose Coach geworden? Wegen all dem – meinen Erfahrungen, Überzeugungen und Stärken. Ich kann etwas bewirken für eine bessere Welt. Weil das äußere Wachstum, dem inneren Wachstum folgt, helfe ich Menschen nun dabei sich selbst und damit auch automatisch ihren Weg zu finden. So gestalten wir gemeinsam eine bessere, friedlichere, nachhaltigere, liebevollere, authentischere, sozialgerechtere Welt von innen heraus und gleichzeitig ein angenehmeres Miteinander im Alltag und im Berufsleben.

Habe den Mut deinem Bauchgefühl zu vertrauen und gestalte deinen Weg!

Warum ich Purpose Coach geworden bin Teil 2/3 – Erkenntnis

Erkenntnis

Ich bin so, wie ich bin. Und ich will nicht in einer Arbeitswelt mitmachen, deren Sinn und Werte ich fragwürdig finde. Gewinnmaximierung, Karriereleiter, Firmenparkplatz, Machtgerangel, fehlende Anerkennung, Ungerechtigkeit u.s.w. Kein Wunder, dass da beinah jeder vierte Deutschte unmotiviert auf Arbeit geht (laut einer globalen Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit vom dänischen Unternehmen Peakon). Noch nicht mal ein Drittel der befragten Deutschen können behaupten, dass die Werte ihrer Firma mit dem überein stimmen, was Ihnen auch selber wichtig ist im Leben. Dabei zeigen doch weitere Auswertungen (The Centre for Economic Performance Publications Unit, 2017/ Gallup Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit uvm.) schon sehr deutlich: Arbeit mit Sinn ist wesentlich für unser Glück!

Tipp 1: Nicht du musst dich passend machen für den Job, sondern du musst das passende Umfeld für dich finden und gestalten.

Ich bin so, wie ich bin. Und das ist auch ok so. Mit Entwicklungspotenzial, klar. Aber das war ja schonmal Herausforderung Nummer eins, nachdem ich durchs Schul- und Ausbildungssystem verkorkst worden bin und fast 4 Jahre nach Fehlern auf Onlineshops gesucht habe um auf deren Verbesserung hinzuweisen. Diese Konzentration auf die Defizite ließ mich irgendwann auch bei mir nur Defizite sehen.

Tipp 2: Lege den Fokus auf das, was schon da ist, nicht auf das, was noch fehlt!

Wie ich im 1. Blogbeitrag bereits angeteasert habe, machte ich während meiner Elternzeit verschiedene Selbsterfahrungen zur Berufsorientierung und Reflexion, wodurch ich wieder mehr in Kontakt mit mir kam. Was kann ich wirklich gut? Was will ich eigentlich wirklich? Welche Möglichkeiten habe ich? Wie kann ich mein Ziel, wieder motiviert an die Arbeit zu gehen, erreichen?

Tipp 3: Manchmal ist es ratsam den Kopf dabei nicht zu viel zu Wort kommen zu lassen, sondern nach innen zu schauen, was das Herz eigentlich sagt!

Empfehlen kann ich z.B. das Kleben einer Visionscollage mit einer bestimmten Fragestellung, z.B. welche Werte mir in meinem Leben wichtig sind. Beim Intuitionsmalen mit Carola konnte ich ausdrücken, was sich aus meinem Unterbewussten so zeigen will. Die Coachingausbildung klang schon immer mal durch, aber es bedurfte wohl noch weiteren Berührungspunkten, um die Idee reifen zu lassen und den nötigen Mut zu sammeln. Auf Netzwerkveranstaltungen, z.B. der TUN in Dresden sprach ich mit verschiedenen Leuten, die die unterschiedlichsten Dinge machen und darin Sinn und Zufriedenheit finden.

Tipp 4: Sprich mit Leuten, außerhalb von deinem Dunstkreis. Das ermöglicht einen Perspektivwechsel und Inspiration. Manchmal kommt dann eins zum anderen.

Ich lernte Katja kennen und Coaching lieben. In 2 intensiven Coachingtagen habe ich mich wahrhaftig sehen und annehmen können. Das bin ich – mit meinem Wesen, meinen Gefühlen, meinen Fähigkeiten und Stärken. Gleichzeitig habe ich eine Wegbegleiterin, Mentorin, Bürokollegin und Freundin gefunden. Danke! Erfüllt und glücklich hatte ich einen Plan, den ich Schritt für Schritt anging. Das möchte ich auch anderen Menschen ermöglichen.

Diese Erkenntnis Ende 2018 machte richtig laut Klick: ich bin wichtig, ich KANN es etwas bewirken für eine bessere Welt! Mein Purpose.

Tipp 5: Mach es! Viel Freude dabei!

Auch ein kleiner Stein, schlägt große Wellen.

Sprichwort