Lachen als Reaktion der 1. Wahl

Lachen ohne Grund

In dem Text geht es um das Lachen ohne Grund, warum es dennoch immer einen guten Grund gibt zu lachen, was es mit Purpose zu tun hat und warum Lachen als Reaktion der 1. Wahl eine Lebensweisheit sein kann.

Warum lachen wir eigentlich?

Wir lachen aus emotionalen Gründen. Bei positiver Stimmung und Vorfreude, aus Scham oder um einen Fehler abzuschwächen. Wir lachen durch körperliche Stimulation, z.B. durch Kitzeln. Wir lachen aus kognitiver Anregung wie Witze, Comedy, Satire & Co., die uns zum Lachen bringen. Und noch mehr.

Evolutionsbiologisch geht das Lachen schon auf die Steinzeit zurück. Psychologen und Hirnforscher haben festgestellt, dass das Lachen in einem evolutionsbiologisch sehr alten Hirnareal angesiedelt ist – im Limbischen System. Unsere Sprache dagegen befindet sich außen im Cortex – also jünger sein muss. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass unsere Vorfahren schon lachen konnten oder sich verständigt haben durch Lachen, bevor sie miteinander gesprochen haben.

Lachen ist soziale Interaktion, eine besondere Form der Kommunikation und baut direkt eine Verbindung zwischen uns Menschen auf.

Es gibt eine Lachübung: „Warum lachen wir eigentlich?“
Wir nehmen die Handflächen nach oben, winkeln unsere Arme leicht an und öffnen sie zur Seite. Dabei lachen wir schulterzuckend. So nach dem Motto: weiß ich doch nicht – ohne Grund eben.

Einfach Lachen mit Sandra

Wir lachen ohne Grund

Aus meiner Erfahrung als Lachyoga Trainerin kann ich berichten, dass es ganz einfach ist ohne Grund zu lachen. Vor 25 Jahren erfand der indischer Arzt Dr. Madan Kataria Lachyoga zusammen mit seiner Frau Madhuri, die Yogalehrerin ist. Mittlerweile ist aus der anfänglichen Idee mit Lachen Zivilisationskrankheiten zu minimieren eine weltweite Bewegung geworden – ja ein richtiges Movement. Über 8.000 Lachtreffs gibt es in über 120 Ländern. Corona hat diese nochmal näher zusammenrücken lassen. Denn Dank Zoom & Co. gibt es wöchentliche Lachtreffs über die Ländergrenzen hinweg, in die sich auch der Begründer regelmäßig einschaltet oder auch regelmäßig selbst initiiert.

Lachen in Lachyoga-Treffs ist wahnsinnig ansteckend. Wir lachen gemeinsam in der Gruppe. Durch Augenkontakt und die verspielte Aktivierung unseres inneren Kindes wird aus einem anfänglich absichtlichen Lachen, schnell ein natürliches Lachen.

Es gibt immer einen guten Grund

Beim Ergründen meines Purpose – meinem ganz persönlichen Grund, warum ich auf dieser Welt unterwegs bin und welchen Unterschied ich machen möchte, bin ich auf diese Methode gestoßen. Selbst immer wieder am Struggeln mit Denkmustern – à la ‚was sollen die Leute denken‘, hilft mir Lachyoga total über meinen Schatten zu springen und loszulassen. Beim Lachen denken wir nicht. Ich bin nach einer Lachsession befreit, entspannt und doch energetisiert und aktiviert. Das ist unglaublich. Dort bin ich gern die Eisbrecherin und lasse Bedenken und Hemmungen meiner Teilnehmenden verfliegen durch mein entwaffnendes Lachen direkt zu Beginn der Lachsession.
Dazu hat Felix Pischel Anfang 2020 einen sehr wertschätzenden Blick als Teilnehmer in seinem Artikel bei Die Sachsen geteilt.

Erkenntnisse, was Lachyoga bewirken kann

Lachen hebt die Stimmung, stärkt die Resilienzfähigkeit, stärkt das Immunsystem und das Gemeinschaftsgefühl. Im Besonderen wenn wir anhaltend laut und herzlich lachen, so wie wir es in einer Lachsession tun. Damit versorgen wir unseren Körper optimal mit Sauerstoff. Die positiven physiologischen und psychologischen Auswirkungen des Lachens sind bei absichtlichem Lachen die Gleichen, wie bei natürlichem Lachen. Lachyoga aktiviert und entspannt gleichzeitig. Es eignet sich als Methode um nach einem Schicksalsschlag wieder mehr ins Lachen zu finden und sich Lebensfreude wieder zu erlauben und ein Stück weit einzuladen. Heilende Wirkung kann in vielerlei Hinsicht eintreten, z.B. bei emotionalen Problemen, Lernschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen. Die Lachübungen helfen dir spielerisch über deinen Schatten zu springen, dich zu öffnen und zu zeigen. Du fühlst dich gesund und glücklich.

Ein Blick lohnt sich auch in die Übersicht an Studien und Ergebnissen, die der Lachverband zusammengetragen hat, was Lachyoga alles bewirken kann.

Impulsgeberin für Freude

Ich sei eine gute Impulsgeberin für Freude sagte Julia zu mir in ihrem Podcast #neuestärke, als ich bei ihr im Interview war. Julia und ich kennen uns durch die gemeinsame Arbeit im The-Purpose-Network. Wir redeten über mich, meinen Weg zum Purpose, was Lachyoga damit zu tun hat, und wie du dir die Freude bewusst in dein Leben holen kannst. Du hast die Wahl, wie du reagieren möchtest auf Situationen. Lachen als Reaktion der 1. Wahl ist eine yogische Haltung zu dir und deinem Umfeld. Du findest die Folge auch auf YouTube und auf meiner Website. Ich möchte etwas bewirken und kann mit Lachyoga einen für mich wesentlichen Beitrag leisten – mit Lachen und Leichtigkeit einen Raum für Miteinander geben, aus dem die Menschen erfrischt und gestärkt herausgehen.

Das möchtest du auch erleben? Schaue gleich nach dem nächsten Online Lachyoga Termin.

„Glück wächst, wenn man daran arbeitet, nicht nur für sich selbst die Welt zu verbessern, sondern auch für alle anderen.“

@Laughter Yoga International
Interview über Purpose und Freude im Podcast #neuestärke

Was kannst du tun um wieder mehr zu lachen?

Du kannst dir morgens nach dem Aufstehen als erstes Lachcreme auftragen. Bilde mit einer Hand ein Gefäß und hole mit der anderen eine ordentliche Portion Lachcreme heraus, die du großzügig und mit liebevollem Klopfen lachend auf deine Gesichtshaut auftragen kannst. Nach Belieben kannst du die Übung mit der Lach- Körpercreme ausweiten.

Wusstest du, dass Kinder ca. 400 Mal am Tag lachen, aber Erwachsene im Durchschnitt nur 15 Mal? Mach dir bewusst, wie häufig du lachst und warte nicht auf externe Reize, die dich zum Lachen bringen. Entscheide dich für das Lachen als Reaktion der 1. Wahl.

Wenn du dabei Support brauchst, unterstütze ich dich sehr gern. Ich biete Lachyoga als intensives 1:1 Coaching, als Teamevent oder als Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsmanagements an. Regelmäßig initiiere ich Lachtreffs im Konnektiv62 und virtuell.

Nächste Termine für Online Lachyoga:

www.einfach-lachen.de

Meetup Gruppe

Zum Abschluss noch ein weiteres Podcastinterview, in dem ich über die Kraft des Lachens spreche

Zwei Wege der Motivation

Zwei Wege der Motivation

Es gibt zwei Wege der Motivation : „weg von etwas“ und „hin zu etwas“. Was motiviert dich, das zu machen, was du jeden Tag machst?

Früher

war mein Antrieb stark „weg von“ geleitet. Ich wollte aus einem unliebsamen Job nach dem anderen einfach nur wieder raus. Anfangs war die Abwechslung spannend, aber ich war nur wenig erfüllt davon. Ich habe glücklicherweise verstanden, dass ich grundständiger anfangen muss.

> Was will ich eigentlich?
> Was treibt mich an?
> Wofür möchte ich mit meiner Arbeitskraft beitragen?

Dies möchte ich meinen KundInnen im Purpose Coaching auch ermöglichen! Jeder Mensch hat eine individuelle Antriebskraft. Ich möchte, dass jeder diese für sich (wieder) entdecken und nach ihr sein (Berufs-)Leben ausrichten kann. Das kann sehr vielseitig sein. Ein Ehrenamt ausüben, die Arbeitszeit verändern, die Abteilung wechseln oder ganz neu umzusatteln. Mit Selbstreflektion und Selbsthilfelektüre kann schon viel klarer werden. Aber im Austausch, im Gespräch kommt noch einmal ein ganz anderer Prozess in Gang.

Was sind deine unbewussten Motive?

> Leistung und eigene Weiterentwicklung?
> Macht und Status?
> Anschluss und Beziehungsaufbau?

„Ein guter Weg, um die eigenen Motive besser kennenzulernen, ist, sich selbst und seine Gefühle genauer zu beobachten. Denn Emotionen sind gewissermaßen die Sprache unserer Motive.“

Zeitzuleben

Heute

kann mich meine „hin zu etwas“ Motivation viel mehr begeistern. Kleine Freiheiten, wie Yoga am Morgen oder Mittagspause, wenn ich Hunger habe motivieren mich, meinen Weg zu gehen.

Denn meine Vision von einer menschenfreundlicheren Arbeitswelt, fängt erst einmal bei mir selber an. Ich bin nicht immer gleich leistungsfähig oder produktiv. Wir Menschen sind zyklische Wesen und Ruhe gehört genauso dazu, wie Aktion. Ich trage gern dazu bei, dass sich dieses Bewusstsein auch in der Wirtschaft weiter fortpflanzt!

Zwei Wege der Motivation

Was treibt dich an? Welcher der zwei Wege der Motivation ist es bei dir? Und ist es eher die Unzufriedenheit, die dich weg von etwas treibt oder die Vision hin zu etwas?

Sandra Kleine
Sandra Kleine

Das Wesen der Arbeit ist das Engagement für das Allgemeinwohl

Blume, die durch Steine durchwächst mit Zitat

In diesem Blogbeitrag lasse ich einen wichtigen Meilenstein im Aufbau einer Purpose Coach Plattform revue passieren und was mir dabei wichtiges aufgefallen ist in Bezug auf die Zusammenerbeit dort und das Wesen der Arbeit im Allgemeinen.

Purpose Community Event

Über letzten Samstag hatte ich ja in meinen Stories schon kurz berichtet. Es war ein unglaublich kraftvoller, gefühlvoller Workshop in Köln. Geballte Purpose Power in einem Raum sozusagen. Über 20 Coaches, die ihre KundInnen, Teams und Unternehmen in Purpose-Prozessen begleiten. Seit Anfang April, die komplette Coronazeit hinweg, hat ein Kernteam von 7 Frauen collaborativ und remote eine Purpose Plattform „The-Purpose-Network“ (coming soon) entwickelt. In Sprint Zyklen kamen wir in Videoanrufen zusammen, machten teils direkte Brake-out Sessions zu kleineren Arbeitspaketen, die wir dann wieder in der Runde vorstellten und anreicherten. Oder die neuen kleinen Arbeitskreise fanden sich gesondert zusammen um Zielgruppe, Personas, Bildwelten, Texte, Prozesse und unser Wofür zu erarbeiten.

WOFÜR ist das Stichwort!

Im Workshop wollten wir nicht einfach nur die Website präsentieren und sagen hier sind die Konditionen und hier könnt ihr euer Profil einstellen. Sondern uns war wichtig, dass die Energie überschwappt. Warum haben wir uns eigentlich über die letzten Monate immer und immer wieder getroffen und daran gearbeitet?

Wofür gebe ich meine Persönlichkeit und meine Zeit da rein?
Welche Vision verbinde ich damit?
Was wird dadurch möglich, was über mich hinaus geht?

Fishbowl: diese Fragen beantworteten wir im inneren Kreis und öffneten ihn dann zu einem großen Kreis, in dem jede zu Wort kommen konnte um ihr eigenes Wofür zu ergänzen. Da jagte eine Gänsehaut die nächste! Und unsere Vision von dem überschwappenden Gefühl ging auf! Ein wahrlich magischer Moment.

Mehr Gefühl in die Wirtschaft!

Mir liegt das Projekt total am Herzen. Nicht nur, weil ich von Anfang an im Kernteam daran mitgearbeitet habe, sondern weil die Art und Weise des Zusammenarbeitens so besonders ist. Voller Vertrauen und Wertschätzung, selbstorganisiert und – mit Purpose. Ich hatte von Anfang an das große Ganze im Blick und finde die Vorstellung mit dieser Plattform Purpose mehr Gesicht zu geben, großartig! Durch die Arbeit mit dem Thema Purpose wird mehr Selbstannahme und Selbstliebe ermöglicht, für mich ganz persönlich, aber auch für jeden Coachee, der durch den Prozess geht. Es sorgt für mehr Frieden – im Innen und Außen. Wer mit sich im Reinen ist, geht auch harmonischer mit seinem Umfeld um. Für mich steht The-Purpose-Network auch für mehr Verbundenheit zwischen den Menschen, echte Beziehungen und mehr Gefühl in der Wirtschaft! Mir liegt etwas am Herzen, wir benutzen diese Sprichwörter inflationär, ohne uns über ihre Bedeutung im Klaren zu sein. Mehr Gefühl, mehr Herz darf Raum haben in unserem Miteinander im Privaten aber dringlicher noch im Berufsleben. Und wenn es dort harmonischer zugeht, hilft das nicht nur der einzelnen Person, sondern beeinflusst das Leben Vieler, sorgt für das Allgemeinwohl!

„Das Wesen der Arbeit ist das Engagement für das Allgemeinwohl“

Dieses Zitat stammt aus dem Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga (unbezahlte Werbung). Dieses Buch hat mich total fasziniert und inspiriert! Es wirft auf einige Prägungen ein anderes Licht. In diesem Buch diskutieren ein junger Mann und ein älterer Philosoph über die Psychologie Alfred Adlers (1870-1937), Begründer der Individualpsychologie.

Folgende Aussagen treffen bei mir auf Resonanz: „Engagement bedeutet nicht Selbst-Aufopferung. … Diejenigen, die ihr eigenes Leben für andere opfern, haben sich zu sehr an die Gesellschaft angepasst.“ … „Das am einfachsten verständliche Engagement für andere ist wahrscheinlich die Arbeit. Mitglied der Gesellschaft zu sein und ins Berufsleben einzutreten. Oder sich um den Haushalt zu kümmern. Arbeit ist kein Mittel, um Geld zu verdienen. Arbeit ist das, wodurch wir anderen etwas geben und unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten. Und durch Arbeit können wir wirklich spüren, dass wir ‚für jemanden wichtig sind‘ und sogar lernen, den Wert unseres Daseins anzunehmen.“

Da steckt so viel drin, dass häusliche Arbeit und Care-Arbeit immer noch viel zu wenig wertgeschätzt wird in der Gesellschaft und der Wert eines Menschen nicht abhängig davon sein darf, welchen Jobtitel er hat… aber kommen wir direkt zum Kern:

Purpose als Wesen der Arbeit

Wenn Purpose auch in der Wirtschaft mehr Einzug hält und verstanden wird, dann ist klar, dass der unternehmerische Zweck nicht die Maximierung von Gewinn ist. Produkte/ Dienstleistungen, ja die ganze Existenz eines Unternehmens sollte dem Wohle der Allgemeinheit dienen und nützliche, nachhaltige Ideen hervorbringen. Damit meine ich nicht die Argumentation, dass Unternehmen ja Arbeitsplätze schaffen und Familien ernähren. Nein! Die Klimakrise mahnt uns alle noch einmal mehr, dass unsere Aufgabe hier auf dieser Welt es nicht ist, die eigenen Taschen voll zu machen, sondern uns als Individuum mit unserer Persönlichkeit und Talenten zu erkennen und diese in der Gemeinschaft zum Wohle Anderer zum Ausdruck zu bringen. Das Schöne ist, dass diese Art der Arbeit uns Menschen auch etwas zurückgibt: Wohlbefinden.

Organisationen müssen sich ebenfalls diese Fragen stellen: Wozu machen/produzieren/verkaufen wir das eigentlich tagtäglich? Welchen Beitrag leisten wir damit zum Wohle anderer und für eine bessere Welt?

Was ist Purpose für dich?

005Blog Sandra Kleine Was ist eigentlich Purpose?

Meine Kolleginnen und ich setzen uns ja täglich mit dem Thema auseinander, da verschwimmt dann manchmal das Verständnis, dass noch nicht jeder von Purpose gehört haben kann. Das soll sich ändern! Deshalb bauen wir derzeit gemeinsam ein Purpose Coach Netzwerk auf um um das Thema an sich und uns Coaches sichtbarer zu machen. Und das in einer Arbeitsweise getragen von Verständnis & Nähe, Tatkraft & Leitigkeit und das obwohl wir bundesweit verteilt daran arbeiten. Einfach weil Purpose auch eine Haltung ist, die jeder Zusammenarbeit dienlich ist.

Dennoch erhalte ich aus meinem Umfeld häufiger die Frage, was ist Purpose jetzt eigentlich genau?

Eine Definition

Zweck
Ziel
Bestimmung
Anliegen ist vielleicht treffender. Was ist dein Anliegen? Warum bist du hier?

Berufung und Berufungsfindung wird im Life Coaching häufig verwendet, wobei ich da weniger von einem einzigen passenden Beruf ausgehe, sondern von einer Qualität, die sich in verschiedenen Berufen ausleben lässt. Daher finde ich den Begriff Purpose passender.

In Zeiten von Digitalisierung, Change, New Work & Co. wird sowieso kaum ein Mensch noch in seinem ursprünglichen Ausbildungsberuf arbeiten auf kurz oder lang. Es sei denn das Ausbildungssystem wird radikal an die Anforderungen unserer Zeit angepasst. So könnten Leute weniger Zeit damit vergeuden trockene Inhalte auswendig zu lernen, sondern eher Kompetenzen im Miteinander erwerben und die Anwendung von digitalen Vernetzungsmöglichkeiten trainieren. Das Know-How, was tatsächlich im Job benötigt wird, wird meist ohnehin on-the-job erworben.

Wofür dient Purpose im BerufsLEBEN?

Purpose ermöglicht uns Orientierung.

Wo soll’s lang gehen? Früher war viel mehr vorgezeichnet. Die Leute konnten, wenn sie wollten, in ihrem Ausbildungsbetrieb bis zur Rente eine ruhige Kugel schieben. Heute haben wir die Qual der Wahl und da hilft es sich auf den eigenen inneren Kompass zu besinnen. Wo geht mein Weg lang?

Purpose bewegt uns im Innen und Außen.

Wer seinen eigenen Purpose kennt und danach leben kann, empfindet eine unstillbare intrinsische Motivation. Sie lässt uns ins Tun kommen, ist Motor, treibt uns positiv an. Ja, das will ich machen!

Purpose gibt unserem Sein und Handeln einen Sinn.

Wir sind nicht einfach nur auf der Welt um Pflichten und Erwartungen zu erfüllen, sondern vielmehr um uns zu entwickeln und auszuleben. Das sieht für jedes Individuum anders aus und ist eben von unseren Motiven, Werten und Einstellungen geprägt. Purpose hilft uns zu verstehen, wofür es sich lohnt über den eigenen Schatten zu springen und die Antwort lautet: Und darum mache ich das!

Purpose schafft Verbindung zu unserem wahren Selbst und unseren Mitmenschen.

Wenn wir mit uns selbst in Verbindung sind und verstehen, warum wir so sind und handeln, dann müssen wir keine Rollenerwartungen erfüllen oder uns anderen gegenüber profilieren. Jeder macht seins – im besten Sinne. Wir sind natürlich, eben authentisch und können unserer Umgebung mit Wohlwollen begegnen. Wir können die Zielerreichung andere feiern, anstatt sie zu beneiden. Denn wir haben durch den Kontakt zu uns selbst einen viel klareren Blick darauf, was wir wirklich wollen und brauchen und müssen uns nicht mit anderen vergleichen oder messen.
Besonders magisch ist es, wenn ein Gruppen-Purpose entsteht und sich ein gemeinsamer Sinn für eine Unternehmung herausbildet, weil jeder seinen Teil dazu beiträgt. Und darum braucht es mehr Purpose in den Unternehmen! Welchen Sinn erfüllt das Unternehmen und wofür arbeiten alle Mitarbeiter dort?

Purpose baut die Brücke zu einer besseren Welt.

Eine Welt in Verbindung, Vertrauen, Liebe, Harmonie, Frieden – mit dir selbst und im Miteinander. Purpose ist höchst individuell und dabei gleichzeitig verbindend! Dazu habe ich im Instagramfeed der Umweltdruckerei ein passendes Zitat gefunden:

„Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Afrikanische Weisheit

Wie lautet dein persönlicher Purpose?

Dein Purpose ist dabei nicht in Stein gemeißelt, er entwickelt sich mit dir.
Lass es uns gemeinsam herausfinden!

Sandra Kleine