Wie du es schaffst besser, auf deine Bedürfnisse zu hören

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Ein Jahr Pandemie reicht jetzt auch, oder?! Ich fühle mich manchmal hilflos ausgeliefert den äußeren Umständen, wo ich doch sonst gern aktiv die Schmiedin meines Glückes bin. Wer erlaubt sich zu sagen, dass meine Arbeit nicht systemrelevant sei? Für mich und mein System Familie ist sie es nämlich. Gefühlt habe ich meine Bedürfnisse – nach sozialem Kontakt, nach Nähe, nach Ruhe, nach einfach mal Chillen, nach Inspiration, nach Tanzen gehen – schon so weit runtergeschraubt, dass ich nur froh bin, wenn die Kita offen bleibt und ich arbeiten kann. So weit ist es schon. Im Grunde bin ich ja dafür, sich bei der Arbeit auch selbst verwirklichen zu können und strebe das an. Was mich aktuell aber daran stört, ist die Konzentration – vor allem gesellschaftlich – auf den reinen Wirtschaftsfaktor. Hauptsache das Rad bleibt am Rollen.

Was ist mit meinen Bedürfnissen? Die sollen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Was sind Bedürfnisse, wie können wir besser auf unsere Bedürfnisse achten und warum ist es wichtig, sich selbst richtig zuzuhören? Das beleuchte ich in diesem Text.

Was sind eigentlich Bedürfnisse?

Ein Bedürfnis ist das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen. … Beim Menschen ist ein Bedürfnis eine Persönlichkeitseigenschaft und wird Motiv genannt.“ (Stangl, W. (2021). Stichwort: ‚Bedürfnis – Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik‘) Abgerufen am 26.03.2021.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Motive, die unbegrenzt, wandelbar und von verschiedenen Bedingungen abhängig sein können und im Grunde individuell mehr oder minder dringlich sind. Abhängigkeiten können u.a. Erziehung, Alter oder Einkommen sein. Die Motive lassen sich zudem kategorisieren, auch Stangl macht dazu einen Vorschlag.

Maslow

Ich finde nach wie vor die Einteilung des Herrn Maslow recht griffig, die ich noch aus meinem Psychologiestudium kenne. Von unten nach oben:
Überleben
Sicherheit
Zugehörigkeit
Individualität
Selbstverwirklichung

„Bedürfnisse bilden die Grundlage allen menschlichen Handelns, das ausgerichtet auf die Befriedigung dieser Bedürfnisse ist, und zwar sowohl der materiellen als auch der immateriellen. Jede Aktion basiert letztlich somit auf menschlichem Verhalten, das sich aus Erwartung, Einstellung und Erfahrung zusammensetzt.“
Stangl, W. (2021).

Was passiert, wenn wir unsere Bedürfnisse übergehen?

Eine Zeit lang ist es schon möglich über die eigenen Bedürfnisse hinwegzugehen. Eine Zeit lang kann ich es aushalten, meine engsten Freunde nicht unbeschwert treffen zu können. Ein gutes Beispiel ist auch das Bedürfnis nach Ruhe. Vielleicht kennst du das auch. Es gibt viele Anforderungen von außen und weniger Zeit, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Doch die Auswirkungen zeigen sich immer deutlicher körperlich und auch psychisch. Ob Schlafstörungen, Gereiztheit oder andere Symptome, wir fühlen uns unausgeglichen.

„Wir sind sehr im Außen und richten uns nach dem, was da von uns verlangt wird. Das müssen wir auch, weil wir sonst in dieser Gesellschaft gar keinen Platz finden. Und dabei lernen wir schon als Kinder, unsere Bedürfnisse zu unterdrücken und nehmen die Vorstellung, die wir verfolgen für wichtiger als die aus dem eigenen Körper kommenden Signale.“

Gerald Hüther im Interview auf focus.de

Gerald Hüther geht sogar davon aus, dass die derzeitige Unterdrückung des kindlichen Bedürfnisses nach Kontakt mit Gleichaltrigen Veränderungen am sich im Wachstum befindenden Gehirn hervorrufe. Schauerliche Vorstellung, denn niemand kann abschätzen, was das bedeutet in Zukunft. Um so wichtiger ist es, dass wir im Hier und Jetzt gut auf uns uns acht geben.

4 wichtige Fragen, wie du deine Bedürfnisse erkennst

Es ist ganz einfach und gleichzeitig doch so schwer. Mit dem Bewusstsein, wie wichtig es ist auf unser System Körper, Geist und Seele zu achten, sollten wir regelmäßig inne halten und Wahrnehmen. Auf unser Gefühl hören.

  • Wie geht es mir gerade?
  • Was fehlt mir?
  • Was brauche ich?
  • Wie kann ich gut für mich selbst und meine Bedürfnisse einstehen?

Die letzte Frage ist wohl die schwierigste von allen. Denn es nützt nichts, wenn wir immer weiter unsere Grenzen missachten. Wir müssen (lernen) uns selbst wieder richtig zuzuhören. Denn wir sind auch selbst in der Verantwortung für uns einzustehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, um gut für uns zu sorgen.

Charmant finde ich auch die Herangehensweise der Neuen Narrative. Wie gut ist mein Bedürfnis erfüllt? Du kannst dir dafür verschiedene Gläser vorsellen. Jedes steht für ein Bedürfnis und jedes Glas kann unterschiedlich gefüllt sein. So kannst du deinen momentanen Ist-Zustand erst einmal visualisieren und erkennen. Um dann im nächsten Schritt Maßnahmen einzuleiten, die dir gut tun.

Zum Thema, wie du für dich selbst gute Entscheidungen treffen kannst und was deine Werte damit zu tun haben, findest du auch einen Blogbeitrag von mir.

Selbstfürsorge

Ich sorge für mich selbst. Nicht mein Partner, meine Partnerin oder meine Chefin oder sonst wer. Ich mache mein Wohlbefinden nicht von dem Verhalten Anderer abhängig.
Wenn wir nicht lernen selbst für uns einzustehen, kann das auf Dauer sehr belastend sein. Übernimm Verantwortung! Sei dir selbst ein guter Freund!
Eine gute Kommunikation kann dabei ebenfalls helfen, z.B. „hey, ich brauche mal eine Umarmung.“ So weiß die andere Person, wie sie am besten mit dir umgehen kann.
Beachte auch, es müssen nicht gleich alle Bedürfnisse auf einmal befriedigt sein. Nach und nach und frage dich, was ist jetzt dran? Was brauche ich jetzt wirklich?

Auch wenn ich immer noch das Bedürfnis nach Kontakt und Nähe verspüre, so kann ich dennoch gut für mich sorgen und mir mehr Zeit für mein Bedürfnis nach Entspannung und Ruhe zu erlauben. Womit ich wieder beim Anfang wäre, einfach mal chillen. Ein paar Tage frei machen, Seele baumeln lassen, nix tun müssen.
Sonne tanken – kleine Freuden genießen. Zuversicht.

Alles Liebe,

Sandra Kleine

Veranstaltungstipp

Selbstfürsorge

In der Online 𝗜𝗺𝗽𝘂𝗹𝘀-𝗦𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻 mit Manja und Katja des The-Purpose-Network am 22.04.2021 geht es darum:
★ deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen (statt nur auf Bedürfnisse andere achten)
★ dir bewusst zu werden, worauf du selbst Einfluss nehmen kannst
★ deine Eigenverantwortung zu stärken
★ Ideen zu entwickeln, wie mehr Selbstfürsorge in deinen Alltag integriert werden kann
★ in den Erfahrungs-Austausch mit anderen zu kommen
★ Impulse und Life-Hacks für mehr Selbstfürsorge im Alltag zu erhalten

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Soundcheck für 2021 – Wo stehe ich aktuell und wo will ich hin

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We have a situation here

Soundcheck

Es gibt verschiedene Sorgen, die uns derzeit umtreiben können. Einige wackeln an unseren Grundpfeilern, die uns stützen sollen. Vieles, was uns sonst Halt und das Gefühl von Sicherheit gibt, ist nur eingeschränkt möglich… Konzertbesuche, Familie und Freunde treffen, in die Sauna gehen oder in den Yogakurs. Auch beruflich ist es eine existenzbedrohende Zeit für sehr viele Menschen. Wie ein Soundcheck da helfen kann, beschreibe ich in folgendem Text.

Dennoch ist es wichtig, den Mut und die Zuversicht nicht zu verlieren.

Und wie mache ich das? Angst haben ist ok, aber wir wollen uns nicht von ihr vereinnahmen lassen. Den Soundcheck als eine Möglichkeit zeige ich dir in diesem Blogbeitrag. Es gibt 2 Kraftquellen in uns, auf die wir uns fokussieren können. Dankbarkeit und eine Vision, mit anderen Worten: Der Blick auf das was schon da ist und der Blick auf das, wo wir hinwollen, unser Ziel.

Schau auf das, was schon da ist

Ich lade dich ein diese Methode, die ich dir vorstellen möchte, direkt einmal auszuprobieren. Mach einen Soundcheck. Nimm dir ein Blatt Papier oder dein Notizbuch zur Hand und einen Stift, besser 2 in unterschiedlichen Farben.

Soundcheck
  • Wähle 5 Lebensbereiche aus, die du dir einmal genauer anschauen möchtest. Das können beispielsweise Gesundheit & Fitness, Familie oder Partnerschaft, Beruf, Freizeit, Finanzen, Spiritualität, Gesellschaftliches Engagement und andere sein.
  • Male nun dein Mini-Mischpult: 5 Balken, die an einen Equalizer erinnern können. Jeder Balken steht für einen anderen Lebensbereich.
  • Stell dir vor deine Lebensbereich-Regler können von -5 bis +5 ausschlagen, in der Mitte ist die 0.
  • Zeichne nun ein, wie es in jedem einzelnen Bereich um deine aktuelle Zufriedenheit steht.

Wie hoch oder niedrig schlägt dein Ton auf deiner Lebensbereich-Skala aktuell aus? Betrachte deinen Soundcheck ganz wertfrei, es ist eine subjektive Einschätzung bei der es kein richtig oder falsch gibt. Jetzt hast du dir schon einmal einen super Überblick verschafft.

Nun geh in dich und überlege, wie diese Übersicht auf dich wirkt. Was fällt dir auf? In welchem Bereich gibt es Unstimmigkeiten. Was wird dir vielleicht bewusst? Wie klingt das für dich?

Nimm dir hierfür ein paar ruhige Minuten Zeit.

Visualisiere dein Jahr 2021

Stell dir vor, es wäre Dezember 2021. Wie sollten deine Regler stehen, um rückblickend auf dein Jahr 2021 deine Zufriedenheit in den einzelnen Bereichen zu erhöhen?
Welche und wie viel Veränderung soll es in den einzelnen Bereichen geben?
Worauf willst du deinen Fokus legen?

Nimm am besten jetzt eine neue Farbe und zeichne deine Wunsch-Reglerpositionen für deinen Sound 2021 ein.

Ein Tipp: damit ein Sound harmonisch klingt, sollten nicht alle Regler auf 5 stehen. Vielleicht hast du einen Regler auf -1 stehen und das ist auch aktuell völlig in Ordnung so, weil darauf dein Fokus nicht liegt. Vielleicht steht ein anderer Regler auf 4 und dir ist aber eine 5 in dem Bereich besonders wichtig.

Soundcheck

Sieh dir anschließend deine Zeichnung an und geh noch einmal kurz in dich. Was macht sie mit dir? Was wird dir vielleicht bewusst?
Wie hört sich deine Melodie jetzt für dich an?

Die Kraft der Visualisierung

Vielleicht kannst du deinen Sound für 2021 vor deinem inneren Ohr hören. Vielleicht tanzt die Melodie vor deinem inneren Auge herum. Heb dir die Skizze auf, wenn du möchtest und schau im Laufe des Jahres immer mal wieder drauf.

Was ich lieben gelernt habe, ist die Vision für mein Jahr noch bildlich festzuhalten, in Form einer Visionscollage. Ich habe als Kind schon gerne Collagen gebastelt, die Kraft dieser war mir damals gar nicht bewusst. Es hilft mir vor Augen zu haben, worauf ich in diesem Jahr meinen Fokus legen will und was mir besonders wichtig ist. Außerdem ist die Wirkung auf unser Unterbewusstes enorm. Wenn wir tagtäglich – auch nur im Vorbeilaufen – unsere Collage sehen, gehen diese Bilder und unsere damit verbundenen Ziele und Wünsche in unser Unterbewusstsein über und dienen uns als Orientierung bei Entscheidungen.

Ob du dir nun zusätzlich eine Collage kleben willst oder dir einfach deine Soundcheck-Skizze immer mal wieder ansiehst in diesem Jahr, sie kann dir Kraft spenden und Zuversicht geben. Du kannst so auch immer wieder zwischendurch checken, ob du dich noch auf dem richtigen Pfad befindest oder deinen Fokus wieder aufnehmen willst.

Zu allerletzt überlege einmal, was der erste kleine Schritt sein kann, mit dem du morgen bereits beginnen kannst, um deiner Wunsch-Reglerposition ein Stück näher zu kommen.

Ich wünsche dir dabei viel Freude!

Sandra Kleine

Anders als Geplant

Anders als geplant

Wenn mein Jahr ein Buch wäre, hätte es diesen Titel. Anders als geplant. So ein Jahresrückblick ist eine sehr persönliche Sache. Ich lasse daher bewusst einige Lebensbereiche aus im folgenden Text. Ich konzentriere mich auf das, wofür ich dankbar bin, was ich gelernt habe und womit 2021 beginnt.

Planen – wie geht das?

Nicht, dass ich ein große Planerin wäre. Ganz viel entscheide ich spontan – aus dem Bauch heraus. Ich übe noch, aber verstehe immer besser, was mein System mir mitteilen will. Intuitiv weiß ich, ob es sich eben gut anfühlt oder nicht. Auch meine spontanen Entscheidungen sind keine Übersprungshandlungen. Ich grübel schon eine Weile drauf rum im Vorfeld. Aber manchmal ist es wie eine Eingebung und plötzlich ist es klar.

Gute Entscheidungen treffen

Es ist nicht ganz leicht sich nur auf sich zu konzentrieren bei Entscheidungen. Wir sind ja Teil eines Gefüges. Ein familiäres oder berufliches Gefüge. Unsere Entscheidungen haben Einfluss auf das Gefüge, in dem wir uns bewegen.

Wenn sich ein Teil ändert, ändert sich das ganze System.

Auch wenn es risikobehaftet war, Anfang des Jahres meinen Job zu kündigen, in dem ich mich nicht wohl fühlte, war neben all den Absicherungssorgen, das Beste, was ich machen konnte für einen freien Start ins Jahr. Es war ein echtes Commitment für meinen Weg mich selbstständig zu machen und mein Tun selbstbestimmt zu gestalten.

Was uns eine sehr verlässliche Entscheidungshilfe ist, sind unsere Werte. Dazu habe ich in diesem Jahr ein kostenloses Workbook erstellt, mit dem du deine 3 wichtigsten Werte für dich erarbeiten kannst.

Dieses Jahr…

Puh, es hat uns einiges abverlangt. Mit C***** kam wirklich alles anders als geplant. Neben über 4 Monaten Lockdown mit einem Zuhause rumtobenden Kleinkind, lässt sich die Selbstständigkeit eben nur mit angezogener Handbremse starten. Keine Veranstaltungen mehr, keine Konferenzen, keine Netzwerktreffen, bei denen ich mich hätte bekannt machen können.

Ich bin dankbar und demütig für die Erfahrungen

Manches braucht einfach Zeit zum reifen. Außerdem sind es nicht Schnelllebigkeit und der anhaltende Stress, der uns Menschen am häufigsten krank macht in heutiger Zeit? Eine aufgezwungene Entschleunigung an vielen Stellen hat uns einmal mehr den Blick auf das lenken lassen, was uns wirklich wichtig ist, zum Beispiel Gesundheit und Familie. Welche Werte sind es bei dir?

Ich bin dankbar für die Erfahrungen. Mein Freund Martin und ich haben die Familienorga gewuppt und sind als Team zusammengewachsen. Ich blicke auf ein Jahr zurück, in dem ich Selbst gewachsen und gereift bin. Sich selbstständig zu machen, wird als die herausforderndste Übung in der Persönlichkeitsentwicklung beschrieben. Dieser Prozess wird noch eine ganze Weile laufen. Doch ich habe einige Hemmungen überwunden und mache mich peu à peu sichtbarer, bin in Social Media aktiv, drehe Videos, spreche in einem Podcast oder launche einen Newsletter. Alles sind Schritte in Richtung mehr Professionalität im Business und mehr Reife. Ich bin dankbar für die Menschen, die ich im Coaching begleiten durfte und welch warmherzige Resonanz ich dort erfahre.

Es geht doch

Vieles was Anfang des Jahres noch fern schien, lief in der 2. Jahreshälfte ganz automatisch. Trainings via Zoom, Vernetzungs- und Impuls Abende mit super coolen Tools um Interaktiv Leute kennenzulernen, die an anderen Bildschirmen sitzen. Beim BIG & GROWING Hamburg Online Vernetzungstreffen für uns Speaker beispielsweise nutzten wir Miro um uns kurz vorzustellen. Bei der virtuellen Weihnachtsfeier im Konnektiv62 trafen wir uns in https://www.wonder.me
Sicherlich fehlte hier und da das Zwischenmenschliche, eine Umarmung oder zufällige Begegnungen, an die man sich später gern erinnert, aber es war weit mehr möglich als ich es mir anfänglich vorgestellt hätte.

Im Purpose Coach Netzwerk the-purpsoe-network.com habe ich GleichgeSINNte, Weggefährtinnen für unser Movement und Freundinnen gefunden. Ich erlebe in den Arbeitskreisen dort Wertschätzung, Teamwork und Verbindung wie ich es mir für das neue Arbeiten wünsche.

Was 2021 kommt

Meine erste Amtshandlung im neuen Jahr, wird wie die letzte im alten Jahr, mein Lachyoga Meetup am 04.01.2021 um 18:00 Uhr sein. 30 Minuten Online Lachen. Melde dich bei mir, wenn du mitlachen möchtest.

Nächstes Jahr startet eine Impuls Session Veranstaltungsreihe vom The-Purpose-Network und ich gestalte am 13.01.2021 18-19 Uhr und 14.01.2021 9:00 -10:00 Uhr mit meiner lieben Kollegin Manja den ersten Impuls zum Thema Vision.

Am 19. und 20.02.2021 findet ein Purpose Workshop statt. Davon weitere 3 an der Zahl: mehr auf https://sandrakleine.de/purpose-workshop/

Auf meine Weiterbildung zum Agilen Teamcoach freue ich mich sehr.

Im Juni ist ein Purpose Retreat in der Pipeline!

Darüberhinaus hat 2020 mir erneut gelehrt, dass zu viel Planen, gar keinen Sinn macht. Ein bisschen Planen und dabei flexibel zu bleiben, aber schon. Evolutionär gesehen, überleben die Wesen, die am anpassungsfähigsten sind. Ich bin gespannt, welcher Buchtitel sich in 2021 etablieren wird.

Welcher Titel steht auf deinem Buch?

Komm gut ins neue Jahr.

Sandra Kleine

Lachen als Reaktion der 1. Wahl

Lachen ohne Grund

In dem Text geht es um das Lachen ohne Grund, warum es dennoch immer einen guten Grund gibt zu lachen, was es mit Purpose zu tun hat und warum Lachen als Reaktion der 1. Wahl eine Lebensweisheit sein kann.

Warum lachen wir eigentlich?

Wir lachen aus emotionalen Gründen. Bei positiver Stimmung und Vorfreude, aus Scham oder um einen Fehler abzuschwächen. Wir lachen durch körperliche Stimulation, z.B. durch Kitzeln. Wir lachen aus kognitiver Anregung wie Witze, Comedy, Satire & Co., die uns zum Lachen bringen. Und noch mehr.

Evolutionsbiologisch geht das Lachen schon auf die Steinzeit zurück. Psychologen und Hirnforscher haben festgestellt, dass das Lachen in einem evolutionsbiologisch sehr alten Hirnareal angesiedelt ist – im Limbischen System. Unsere Sprache dagegen befindet sich außen im Cortex – also jünger sein muss. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass unsere Vorfahren schon lachen konnten oder sich verständigt haben durch Lachen, bevor sie miteinander gesprochen haben.

Lachen ist soziale Interaktion, eine besondere Form der Kommunikation und baut direkt eine Verbindung zwischen uns Menschen auf.

Es gibt eine Lachübung: „Warum lachen wir eigentlich?“
Wir nehmen die Handflächen nach oben, winkeln unsere Arme leicht an und öffnen sie zur Seite. Dabei lachen wir schulterzuckend. So nach dem Motto: weiß ich doch nicht – ohne Grund eben.

Einfach Lachen mit Sandra

Wir lachen ohne Grund

Aus meiner Erfahrung als Lachyoga Trainerin kann ich berichten, dass es ganz einfach ist ohne Grund zu lachen. Vor 25 Jahren erfand der indischer Arzt Dr. Madan Kataria Lachyoga zusammen mit seiner Frau Madhuri, die Yogalehrerin ist. Mittlerweile ist aus der anfänglichen Idee mit Lachen Zivilisationskrankheiten zu minimieren eine weltweite Bewegung geworden – ja ein richtiges Movement. Über 8.000 Lachtreffs gibt es in über 120 Ländern. Corona hat diese nochmal näher zusammenrücken lassen. Denn Dank Zoom & Co. gibt es wöchentliche Lachtreffs über die Ländergrenzen hinweg, in die sich auch der Begründer regelmäßig einschaltet oder auch regelmäßig selbst initiiert.

Lachen in Lachyoga-Treffs ist wahnsinnig ansteckend. Wir lachen gemeinsam in der Gruppe. Durch Augenkontakt und die verspielte Aktivierung unseres inneren Kindes wird aus einem anfänglich absichtlichen Lachen, schnell ein natürliches Lachen.

Es gibt immer einen guten Grund

Beim Ergründen meines Purpose – meinem ganz persönlichen Grund, warum ich auf dieser Welt unterwegs bin und welchen Unterschied ich machen möchte, bin ich auf diese Methode gestoßen. Selbst immer wieder am Struggeln mit Denkmustern – à la ‚was sollen die Leute denken‘, hilft mir Lachyoga total über meinen Schatten zu springen und loszulassen. Beim Lachen denken wir nicht. Ich bin nach einer Lachsession befreit, entspannt und doch energetisiert und aktiviert. Das ist unglaublich. Dort bin ich gern die Eisbrecherin und lasse Bedenken und Hemmungen meiner Teilnehmenden verfliegen durch mein entwaffnendes Lachen direkt zu Beginn der Lachsession.
Dazu hat Felix Pischel Anfang 2020 einen sehr wertschätzenden Blick als Teilnehmer in seinem Artikel bei Die Sachsen geteilt.

Erkenntnisse, was Lachyoga bewirken kann

Lachen hebt die Stimmung, stärkt die Resilienzfähigkeit, stärkt das Immunsystem und das Gemeinschaftsgefühl. Im Besonderen wenn wir anhaltend laut und herzlich lachen, so wie wir es in einer Lachsession tun. Damit versorgen wir unseren Körper optimal mit Sauerstoff. Die positiven physiologischen und psychologischen Auswirkungen des Lachens sind bei absichtlichem Lachen die Gleichen, wie bei natürlichem Lachen. Lachyoga aktiviert und entspannt gleichzeitig. Es eignet sich als Methode um nach einem Schicksalsschlag wieder mehr ins Lachen zu finden und sich Lebensfreude wieder zu erlauben und ein Stück weit einzuladen. Heilende Wirkung kann in vielerlei Hinsicht eintreten, z.B. bei emotionalen Problemen, Lernschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen. Die Lachübungen helfen dir spielerisch über deinen Schatten zu springen, dich zu öffnen und zu zeigen. Du fühlst dich gesund und glücklich.

Ein Blick lohnt sich auch in die Übersicht an Studien und Ergebnissen, die der Lachverband zusammengetragen hat, was Lachyoga alles bewirken kann.

Impulsgeberin für Freude

Ich sei eine gute Impulsgeberin für Freude sagte Julia zu mir in ihrem Podcast #neuestärke, als ich bei ihr im Interview war. Julia und ich kennen uns durch die gemeinsame Arbeit im The-Purpose-Network. Wir redeten über mich, meinen Weg zum Purpose, was Lachyoga damit zu tun hat, und wie du dir die Freude bewusst in dein Leben holen kannst. Du hast die Wahl, wie du reagieren möchtest auf Situationen. Lachen als Reaktion der 1. Wahl ist eine yogische Haltung zu dir und deinem Umfeld. Du findest die Folge auch auf YouTube und auf meiner Website. Ich möchte etwas bewirken und kann mit Lachyoga einen für mich wesentlichen Beitrag leisten – mit Lachen und Leichtigkeit einen Raum für Miteinander geben, aus dem die Menschen erfrischt und gestärkt herausgehen.

Das möchtest du auch erleben? Schaue gleich nach dem nächsten Online Lachyoga Termin.

„Glück wächst, wenn man daran arbeitet, nicht nur für sich selbst die Welt zu verbessern, sondern auch für alle anderen.“

@Laughter Yoga International
Interview über Purpose und Freude im Podcast #neuestärke

Was kannst du tun um wieder mehr zu lachen?

Du kannst dir morgens nach dem Aufstehen als erstes Lachcreme auftragen. Bilde mit einer Hand ein Gefäß und hole mit der anderen eine ordentliche Portion Lachcreme heraus, die du großzügig und mit liebevollem Klopfen lachend auf deine Gesichtshaut auftragen kannst. Nach Belieben kannst du die Übung mit der Lach- Körpercreme ausweiten.

Wusstest du, dass Kinder ca. 400 Mal am Tag lachen, aber Erwachsene im Durchschnitt nur 15 Mal? Mach dir bewusst, wie häufig du lachst und warte nicht auf externe Reize, die dich zum Lachen bringen. Entscheide dich für das Lachen als Reaktion der 1. Wahl.

Wenn du dabei Support brauchst, unterstütze ich dich sehr gern. Ich biete Lachyoga als intensives 1:1 Coaching, als Teamevent oder als Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsmanagements an. Regelmäßig initiiere ich Lachtreffs im Konnektiv62 und virtuell.

Nächste Termine für Online Lachyoga:

www.einfach-lachen.de

Meetup Gruppe

Zum Abschluss noch ein weiteres Podcastinterview, in dem ich über die Kraft des Lachens spreche