Warum ich Purpose Coach geworden bin Teil 2/3 – Erkenntnis

Ich bin so, wie ich bin. Und ich will nicht in einer Arbeitswelt mitmachen, deren Sinn und Werte ich fragwürdig finde. Gewinnmaximierung, Karriereleiter, Firmenparkplatz, Machtgerangel, fehlende Anerkennung, Ungerechtigkeit u.s.w. Kein Wunder, dass da beinah jeder vierte Deutschte unmotiviert auf Arbeit geht (laut einer globalen Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit vom dänischen Unternehmen Peakon). Noch nicht mal ein Drittel der befragten Deutschen können behaupten, dass die Werte ihrer Firma mit dem überein stimmen, was Ihnen auch selber wichtig ist im Leben. Dabei zeigen doch weitere Auswertungen (The Centre for Economic Performance Publications Unit, 2017/ Gallup Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit uvm.) schon sehr deutlich: Arbeit mit Sinn ist wesentlich für unser Glück!

Tipp 1: Nicht du musst dich passend machen für den Job, sondern du musst das passende Umfeld für dich finden und gestalten.

Ich bin so, wie ich bin. Und das ist auch ok so. Mit Entwicklungspotenzial, klar. Aber das war ja schonmal Herausforderung Nummer eins, nachdem ich durchs Schul- und Ausbildungssystem verkorkst worden bin und fast 4 Jahre nach Fehlern auf Onlineshops gesucht habe um auf deren Verbesserung hinzuweisen. Diese Konzentration auf die Defizite ließ mich irgendwann auch bei mir nur Defizite sehen.

Tipp 2: Lege den Fokus auf das, was schon da ist, nicht auf das, was noch fehlt!

Wie ich im 1. Blogbeitrag bereits angeteasert habe, machte ich während meiner Elternzeit verschiedene Selbsterfahrungen zur Berufsorientierung und Reflexion, wodurch ich wieder mehr in Kontakt mit mir kam. Was kann ich wirklich gut? Was will ich eigentlich wirklich? Welche Möglichkeiten habe ich? Wie kann ich mein Ziel, wieder motiviert an die Arbeit zu gehen, erreichen?

Tipp 3: Manchmal ist es ratsam den Kopf dabei nicht zu viel zu Wort kommen zu lassen, sondern nach innen zu schauen, was das Herz eigentlich sagt!

Empfehlen kann ich z.B. das Kleben einer Visionscollage mit einer bestimmten Fragestellung, z.B. welche Werte mir in meinem Leben wichtig sind. Beim Intuitionsmalen mit Carola konnte ich ausdrücken, was sich aus meinem Unterbewussten so zeigen will. Die Coachingausbildung klang schon immer mal durch, aber es bedurfte wohl noch weiteren Berührungspunkten, um die Idee reifen zu lassen und den nötigen Mut zu sammeln. Auf Netzwerkveranstaltungen, z.B. der TUN in Dresden sprach ich mit verschiedenen Leuten, die die unterschiedlichsten Dinge machen und darin Sinn und Zufriedenheit finden.

Tipp 4: Sprich mit Leuten, außerhalb von deinem Dunstkreis. Das ermöglicht einen Perspektivwechsel und Inspiration. Manchmal kommt dann eins zum anderen.

Ich lernte Katja kennen und Coaching lieben. In 2 intensiven Coachingtagen habe ich mich wahrhaftig sehen und annehmen können. Das bin ich – mit meinem Wesen, meinen Gefühlen, meinen Fähigkeiten und Stärken. Gleichzeitig habe ich eine Wegbegleiterin, Mentorin, Bürokollegin und Freundin gefunden. Danke! Erfüllt und glücklich hatte ich einen Plan, den ich Schritt für Schritt anging. Das möchte ich auch anderen Menschen ermöglichen.

Diese Erkenntnis Ende 2018 machte richtig laut Klick: ich bin wichtig, ich KANN es etwas bewirken für eine bessere Welt! Mein Purpose.

Tipp 5: Mach es! Viel Freude dabei!

Auch ein kleiner Stein, schlägt große Wellen.

Sprichwort