Setz dir Ziele und genieße den Weg

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Selbstständigkeit trotz oder gerade wegen Corona? Ich habe mich im Frühjahr natürlich leicht gegrämt, dass es ja wohl keinen schlechteren Zeitpunkt hätte geben können für den Start in die Selbstständigkeit. Mit angezogener Handbremse im Home-Office mit Home-Kindergardening und Home-Nervenzusammenbruching – wie ich es in Social Media mal so schön aufgeschnappt hatte.
Als Mensch, der seine Energie über den Austausch mit anderen Menschen bezieht, litt ich schon arg unter der Isolation. Andererseits gab es aber auch nichts zu verpassen. Auf eine Art beruhigned, dass ich auf keinerlei Netzwerkveranstaltungen rumturnen oder von Termin zu Termin stürzen musste. Immer im Außen unterwegs. Höher, schneller, weiter.

Wie lange wollen wir eigentlich noch so weitermachen?

Raubbau an der Umwelt, Massentierhaltung und Import von Billigstwaren, die nach geplanter Obsoleszenz direkt wieder auf dem Müll landen, der wiederum nach Übersee verschifft wird, damit wir hier Platz zum weiter shoppen haben. Boar, da werde ich rasend und meine Gedanken überschlagen sich. Versuche ich doch schon seit geraumer Zeit

Die Krise und der Lockdown haben einmal mehr gezeigt, worauf es wirklich ankommt im Leben. Ein sehr eindrückliches Zitat im Netz zu der Zeit war für mich die Aussage: „Ist es nicht erstaunlich, dass die Wirtschaft zugrunde geht, wenn die Menschen 8 Wochen lang nur das kaufen, was sie wirklich brauchen?“

Die Zeit im Lockdown wirft nicht nur wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen auf, sondern auch Persönliche:

> Was brauche ich wirklich?
> Warum mache ich das, was ich mache eigentlich unabhängig vom Geld verdienen? Diese Frage betrifft Privatpersonen genauso wie Menschen in ihren Führungsrollen und ganze Organisationen!
> Welchen Wert stifte ich und das Unternehmen, für das ich arbeite?
> Was ist mir besonders wichtig im Leben?
> Was bedeutet für mich ein gutes Leben?
> Wie kann ich die Aktive kommen und mein BerufsLEBEN sinnvoll gestalten?
> Wie kann ich mich einbringen für eine bessere Welt?

Sein und Tun – Der Schlüssel liegt im Purpose

Gerald Hüther – Neurobiologe, Autor und beliebter Gesprächspartner, wenn es um das Thema Lernen und Schule der Zukunft geht – sagte in einem Podcast Interview, dass Menschen, die mit sich eins sind, der Todfeind eines jeden Marketingstrategen seien.

Ja! Denn dieses gesellschaftlich anerzogene Konsumieren, ist nur ein kurzfristiger Glücklichmacher. Was uns auf lange Sicht glücklich und zufrieden macht, sind wahrhaftige Beziehungen. Gesehen werden und um unser Selbst willen gemocht zu werden, nicht um eine Rolle oder Darstellung. Dazu müssen wir aber erst (wieder) erkennen, wer wir wirklich sind und was wir damit machen um es hinaus in die Welt zu tragen. Und darum braucht es Purpose Coaches trotz und gerade wegen Krisen, wie Corona! Für diese Orientierung biete ich an 2 aufeinanderfolgenden Tagen ein intensives Coachingpaket an, denn jeder Mensch braucht mal jemanden, der einen an die Hand nimmt ein Stück.

„Setz dir Ziele und genieße den Weg“

… ist sozusagen zu meinem Leitsatz geworden. Ähnlich wie ‚Der Weg ist das Ziel‘ ist dieses Motto aber nochmal stärker für mich! Den Weg auch genießen. Nicht nur zweckorientiert unterwegs sein, sondern dabei auch Genuss und Freude empfinden! Den Weg also auch schön gestalten! Gleichzeitig ist es für mich auch immer wieder die Erinnerung, wenn mein Weg nicht ganz so geradlinig verläuft, dies auch als Teil des Weges zu akzeptieren und trotzdem was Gutes darin zu finden. Ganz so wie selbstständig machen zu Coronazeiten. Oder die Krise auch als Einladung zu verstehen, sich über Sinn Gedanken zu machen.

Sandra Kleine
Sandra Kleine