Vom Abtauchen und Auftauchen – welche Phasen durchläufst du im Berufungscoaching bei mir?

See Sonnenuntergang

Coaching ist als gezielte Klärungs- und Orientierungshilfe für berufliche und private Entscheidungsprozesse, sowie Entwicklungs- und Veränderungsthemen anerkannt. Folgend beschreibe ich dir, wie ein Berufungscoaching für dich bei mir abläuft und welche Phasen du dabei durchläufst. Eine kurze zum Ablauf des Coachings findest du bei meinen Angeboten: https://sandrakleine.de/purpose-coaching/

Mein ganzheitlicher Coachingansatz bietet dir professionelle Hilfe zur Selbsthilfe ganz nach dem Motto:

„Wenn jemand hungert, gib‘ ihm keinen Fisch, sondern bring‘ ihm bei, wie man angelt.“

frei nach Laotse

Diese fünf Phasen durchläufst du im Berufungscoaching

Das Coaching Paket lässt sich grob in 5 Teilen beschreiben. Jeder für sich ist unglaublich spannend und zusammen wirken in ihrer Kombination für dich als wertvolle Coaching Erfahrung.

1. Phase: Gute Vorbereitung ist alles

Nachdem wir uns im kostenfreien Vorgespräch kennengelernt und die Rahmenbedingungen geklärt haben, geht es auch schon los.

„Im Vorgespräch mit Sandra habe ich mich direkt angenommen gefühlt. Sie hat mir ein Gefühl von Sicherheit gegeben, ohne mich irgendwohin zu drängen.“

Julia, 36.

Zur Vorbereitung auf dein Coaching erhältst du einen Fragebogen mit systemischen Fragen zur Selbstreflexion. Diese beantwortest du in deinem Tempo Zuhause für dich. Es ist bereits deine erste Coaching-Übung und somit Phase 1. Beginnend bei deinem beruflichen Werdegang, werden u.a. auch Fragen zu deinen Hobbys oder Idolen der Kindheit gestellt.
Oftmals ist die berufliche Unzufriedenheit der Hauptauslöser, warum sich meine Kund*innen für ein Coaching entscheiden. Daher hat die berufliche Veränderung und der Wunsch nach einem erfüllteren Berufsleben viel Raum im Coaching. Gleichzeitig sind wir aber Menschen, die sowohl privat als auch beruflich mit Körper, Geist und Seele unser Leben gestalten. Daher kann diese ganz individuelle und tief gehende Standortbestimmung teils schon die ein oder anderen Interessen und Sehnsüchte offenbaren, die möglicherweise in Vergessenheit geraten sind und wir im Coaching noch einmal intensiver anschauen können um sie zu integrieren.

2. Phase: Abtauchen und ins Sein spüren

In der ersten Phase im Berufungscoaching widmen wir uns ganz deiner einzigartigen Persönlichkeit. Oftmals ist die ganzheitliche Potenzialanalyse schon ein sehr bewegender Teil im Prozess. Hier geht es viel ums wahre Spüren und Zulassen. Zulassen und Sein lassen von Emotionen. Es geht ums Sein: Wer bist du eigentlich im Kern? Was liebst du? Und was macht dich aus? Es können sich auch spannende Erfolgs- und Entwicklungsfelder offenbaren, wozu auch der Abgleich vom Selbst- und Fremdbild nützlich sein kann. So können Anteile und Wesenszüge in dir, die dir selbst vielleicht noch nicht so offenbar sind, ans Licht geholt werden. Bewusst Sein. Dadurch gelangst du immer tiefer an deinen Wesenskern und kannst mit meiner Hilfe immer mehr herausarbeiten, was dich von tiefstem Inneren antreibt. Dein Purpose. Warum bist du hier?

3. Phase: Diese Pause hast du dir verdient

In der Pause kannst du dir einfach etwas Ruhe gönnen und Nachspüren. Mache einen schönen Spaziergang oder eine Badewanne, was dir gut tut. Lass es sacken, ohne zu viel zu analysieren und zu bewerten. Vertraue darauf, dass es sich alles über Nacht im Unterbewussten sortiert. Es ist alles richtig so. Tiefgehende Persönlichkeitsentwicklung, neue Erkenntnisse und Themen wollen auch verarbeitet werden. Vielleicht fühlst du dich total in deiner Mitte, bei dir angekommen. Dann genieße einfach dieses wohlige Gefühl.
Oder bist du schon ungeduldig? Spürst du Fragen in dir aufkommen: Und nun, was mache ich damit? Dies nehmen wir gemeinsam in Angriff am nächsten Tag.

4. Phase: Auftauchen und ins Tun kommen

Das Berufungscoaching geht in die vierte Phase über. Es geht um deine Selbstverwirklichung. Was kann ich tun? Entweder sprudelst du schon vor Ideen oder wir entwickeln diese gemeinsam. Hier können verschiedene Kreativmethoden zum Einsatz kommen, z.B. das Brainstorming. Im Träumermodus generieren wir so viele Ideen, wie nur möglich, die zu deinem am Vortag erarbeiteten Wofür passen. Dabei achten wir auf deine Bedürfnisse und dein derzeitiges Umfeld, aber lassen uns noch nicht zu sehr von deinem inneren Kritiker ausbremsen.
Zur Entscheidungsfindung ziehe ich gerne auch mal Methoden heran, z.B. eine Strukturaufstellung, die uns helfen „by heart“ zu antworten und nicht rein rational. Denn dann sind wir ziemlich schnell wieder in der sozialen Erwünschtheit. Soziale Erwünschtheit ist ein Begriff aus der Psychologie und beschreibt – grob verallgemeinert – dass wir Menschen uns eher entsprechend der Erwartungen Anderer verhalten oder entscheiden. Aber es geht ja um dich! Und darum was du wirklich willst!
Und es geht darum, dass du anfängst und ins Tun kommst. Welchen ersten Schritt kannst du also unternehmen? Was kannst du einmal ausprobieren? Diese Form des Prototypings ist in der Softwareentwicklung bereits etabliert. Wenn wir uns mit Gestaltungsoptionen beschäftigen, bereichert dies enorm die Sichtweise. Welchen kleinen ersten Testlauf kann ich einmal machen?

„Sandra hat mich so nahbar und trotzdem professionell begleitet. Ich kam zu ihr und wusste nicht mal mehr, was ich überhaupt kann und das nach 10 Jahren im Beruf. Nach dem Coaching habe ich gespürt, wie stark ich eigentlich bin und konnte das, was wir erarbeitet haben, direkt umsetzen. Ich wollte einen neuen Job. Und habe mein Leben bekommen.“

Julia, Sozialpädagogin, 36.

5. Phase: Das Nachgespräch zum Berufungscoaching

Im Follow-up Coaching Gespräch setze ich noch einmal gezielt Impulse, wenn du Bedenken hast oder nicht weißt, wie du weitermachen kannst. In dieser Phase deines Berufungscoachings ermutige ich dich zum Dranbleiben.
Für mich ist es total erfüllend, wenn ich erfahre, welche tiefgreifenden Veränderungen meine Kundin durch meine Initialzündung bereit war anzustoßen und wieviel glücklicher sie sich dadurch fühlt.

„Seit ich vor einem halben Jahr in Sandras Coaching war, habe ich nicht nur meine berufliche Umorientierung in Gang gesetzt, sondern auch erkannt, was mir im Privaten fehlt. Hier habe ich bisher sogar noch wichtigere Entscheidungen treffen können.“

Julia, Mutter von 2 Kindern.

Herzlichen Dank fürs Teilen, liebe Julia. Ich freue mich, dass sich unsere Wege gekreuzt haben und wir ein Stückchen zusammen gegangen sind. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!

Auch dir sage ich herzlichen Dank fürs Lesen und wünsche dir viel Erfüllung auf deinem Weg!

Sandra

Wie du es schaffst besser, auf deine Bedürfnisse zu hören

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Ein Jahr Pandemie reicht jetzt auch, oder?! Ich fühle mich manchmal hilflos ausgeliefert den äußeren Umständen, wo ich doch sonst gern aktiv die Schmiedin meines Glückes bin. Wer erlaubt sich zu sagen, dass meine Arbeit nicht systemrelevant sei? Für mich und mein System Familie ist sie es nämlich. Gefühlt habe ich meine Bedürfnisse – nach sozialem Kontakt, nach Nähe, nach Ruhe, nach einfach mal Chillen, nach Inspiration, nach Tanzen gehen – schon so weit runtergeschraubt, dass ich nur froh bin, wenn die Kita offen bleibt und ich arbeiten kann. So weit ist es schon. Im Grunde bin ich ja dafür, sich bei der Arbeit auch selbst verwirklichen zu können und strebe das an. Was mich aktuell aber daran stört, ist die Konzentration – vor allem gesellschaftlich – auf den reinen Wirtschaftsfaktor. Hauptsache das Rad bleibt am Rollen.

Was ist mit meinen Bedürfnissen? Die sollen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Was sind Bedürfnisse, wie können wir besser auf unsere Bedürfnisse achten und warum ist es wichtig, sich selbst richtig zuzuhören? Das beleuchte ich in diesem Text.

Was sind eigentlich Bedürfnisse?

Ein Bedürfnis ist das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen. … Beim Menschen ist ein Bedürfnis eine Persönlichkeitseigenschaft und wird Motiv genannt.“ (Stangl, W. (2021). Stichwort: ‚Bedürfnis – Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik‘) Abgerufen am 26.03.2021.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Motive, die unbegrenzt, wandelbar und von verschiedenen Bedingungen abhängig sein können und im Grunde individuell mehr oder minder dringlich sind. Abhängigkeiten können u.a. Erziehung, Alter oder Einkommen sein. Die Motive lassen sich zudem kategorisieren, auch Stangl macht dazu einen Vorschlag.

Maslow

Ich finde nach wie vor die Einteilung des Herrn Maslow recht griffig, die ich noch aus meinem Psychologiestudium kenne. Von unten nach oben:
Überleben
Sicherheit
Zugehörigkeit
Individualität
Selbstverwirklichung

„Bedürfnisse bilden die Grundlage allen menschlichen Handelns, das ausgerichtet auf die Befriedigung dieser Bedürfnisse ist, und zwar sowohl der materiellen als auch der immateriellen. Jede Aktion basiert letztlich somit auf menschlichem Verhalten, das sich aus Erwartung, Einstellung und Erfahrung zusammensetzt.“
Stangl, W. (2021).

Was passiert, wenn wir unsere Bedürfnisse übergehen?

Eine Zeit lang ist es schon möglich über die eigenen Bedürfnisse hinwegzugehen. Eine Zeit lang kann ich es aushalten, meine engsten Freunde nicht unbeschwert treffen zu können. Ein gutes Beispiel ist auch das Bedürfnis nach Ruhe. Vielleicht kennst du das auch. Es gibt viele Anforderungen von außen und weniger Zeit, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Doch die Auswirkungen zeigen sich immer deutlicher körperlich und auch psychisch. Ob Schlafstörungen, Gereiztheit oder andere Symptome, wir fühlen uns unausgeglichen.

„Wir sind sehr im Außen und richten uns nach dem, was da von uns verlangt wird. Das müssen wir auch, weil wir sonst in dieser Gesellschaft gar keinen Platz finden. Und dabei lernen wir schon als Kinder, unsere Bedürfnisse zu unterdrücken und nehmen die Vorstellung, die wir verfolgen für wichtiger als die aus dem eigenen Körper kommenden Signale.“

Gerald Hüther im Interview auf focus.de

Gerald Hüther geht sogar davon aus, dass die derzeitige Unterdrückung des kindlichen Bedürfnisses nach Kontakt mit Gleichaltrigen Veränderungen am sich im Wachstum befindenden Gehirn hervorrufe. Schauerliche Vorstellung, denn niemand kann abschätzen, was das bedeutet in Zukunft. Um so wichtiger ist es, dass wir im Hier und Jetzt gut auf uns uns acht geben.

4 wichtige Fragen, wie du deine Bedürfnisse erkennst

Es ist ganz einfach und gleichzeitig doch so schwer. Mit dem Bewusstsein, wie wichtig es ist auf unser System Körper, Geist und Seele zu achten, sollten wir regelmäßig inne halten und Wahrnehmen. Auf unser Gefühl hören.

  • Wie geht es mir gerade?
  • Was fehlt mir?
  • Was brauche ich?
  • Wie kann ich gut für mich selbst und meine Bedürfnisse einstehen?

Die letzte Frage ist wohl die schwierigste von allen. Denn es nützt nichts, wenn wir immer weiter unsere Grenzen missachten. Wir müssen (lernen) uns selbst wieder richtig zuzuhören. Denn wir sind auch selbst in der Verantwortung für uns einzustehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, um gut für uns zu sorgen.

Charmant finde ich auch die Herangehensweise der Neuen Narrative. Wie gut ist mein Bedürfnis erfüllt? Du kannst dir dafür verschiedene Gläser vorsellen. Jedes steht für ein Bedürfnis und jedes Glas kann unterschiedlich gefüllt sein. So kannst du deinen momentanen Ist-Zustand erst einmal visualisieren und erkennen. Um dann im nächsten Schritt Maßnahmen einzuleiten, die dir gut tun.

Zum Thema, wie du für dich selbst gute Entscheidungen treffen kannst und was deine Werte damit zu tun haben, findest du auch einen Blogbeitrag von mir.

Selbstfürsorge

Ich sorge für mich selbst. Nicht mein Partner, meine Partnerin oder meine Chefin oder sonst wer. Ich mache mein Wohlbefinden nicht von dem Verhalten Anderer abhängig.
Wenn wir nicht lernen selbst für uns einzustehen, kann das auf Dauer sehr belastend sein. Übernimm Verantwortung! Sei dir selbst ein guter Freund!
Eine gute Kommunikation kann dabei ebenfalls helfen, z.B. „hey, ich brauche mal eine Umarmung.“ So weiß die andere Person, wie sie am besten mit dir umgehen kann.
Beachte auch, es müssen nicht gleich alle Bedürfnisse auf einmal befriedigt sein. Nach und nach und frage dich, was ist jetzt dran? Was brauche ich jetzt wirklich?

Auch wenn ich immer noch das Bedürfnis nach Kontakt und Nähe verspüre, so kann ich dennoch gut für mich sorgen und mir mehr Zeit für mein Bedürfnis nach Entspannung und Ruhe zu erlauben. Womit ich wieder beim Anfang wäre, einfach mal chillen. Ein paar Tage frei machen, Seele baumeln lassen, nix tun müssen.
Sonne tanken – kleine Freuden genießen. Zuversicht.

Alles Liebe,

Sandra Kleine

Veranstaltungstipp

Selbstfürsorge

In der Online 𝗜𝗺𝗽𝘂𝗹𝘀-𝗦𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻 mit Manja und Katja des The-Purpose-Network am 22.04.2021 geht es darum:
★ deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen (statt nur auf Bedürfnisse andere achten)
★ dir bewusst zu werden, worauf du selbst Einfluss nehmen kannst
★ deine Eigenverantwortung zu stärken
★ Ideen zu entwickeln, wie mehr Selbstfürsorge in deinen Alltag integriert werden kann
★ in den Erfahrungs-Austausch mit anderen zu kommen
★ Impulse und Life-Hacks für mehr Selbstfürsorge im Alltag zu erhalten

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Was heißt Arbeiten für dich?

Was heißt Arbeiten für dich

Dieser Frage gehe ich in diesem Blogbeitrag einmal nach. Gleichzeitig lade ich dich dazu ein, dich ebenfalls auf die Frage einzulassen. Ich gebe dir eine kleine, feine Methoden an die Hand, die du direkt ausprobieren kannst.
Inspiriert von Yvonne – Kollegin aus dem Konnektiv62 – Innovationsarchitektin und Design-Thinking Coach – kurz: Expertin im Um-die-Ecke-Denken, die mich letztens in einem Gespräch auf die Frage stupste: was heißt eigentlich Arbeiten für dich?

Leidenschaft oder Freudenschaft?

Broterwerb oder Berufung? Verschiedene Denk-Modelle können dem Begriff zu Grunde liegen und auch dabei gibt es kein richtig oder falsch. D.h. jeder Mensch hat seine ganz eigene Definition in Abhängigkeit mit seinen gemachten Erfahrungen.

  • Wie ist eigentlich deine Beziehung zum Arbeiten?
  • Mit welchen Prägungen zum Thema Arbeit bist du aufgewachsen?
  • Was wird dir gesellschaftlich vorgelebt, was empfindest du ganz persönlich?
  • Wohin möchtest du dich in Bezug aufs Arbeiten gern entwickeln?

Eine Möglichkeit dich dem Begriff anzunähern, ohne darauf einfach nur „rumzudenken“, ist ein Akrostichon anzulegen und mal dein Unterbewusstsein assoziieren zu lassen. Welcher Begriff mit A fällt dir als erstes ein, welcher Begriff mit R, mit B usw. Schreib drauf los, was dir einfällt – ohne zu viel zu grübeln.

Probiere es doch gleich mal aus, was kommt dir als erstes in den Sinn?

A …
R …
B …
E …
I …
T …
E …
N …

Wenn du dich nicht von meinen Gedanken beeinflussen zu lassen möchtest, dann lies erst weiter, wenn du deine Begriffe fertig notiert hast.

Ich muss arbeiten

Mir ist bei der Übung aufgefallen, dass ich viele eher negative Begriffe assoziiert habe. Diese rühren teils aus meiner gemachten Erfahrung her, aber es schlummert auch noch der ein oder andere Glaubenssatz darin. Geld muss „verdient“ werden, zum Beispiel.

A – Anstrengend
R – Ressourcen
B – Beweisen
E – Erreichen
I – Interna
T – Titel
E – Engagement
N – Nine-to-Five

Man muss sich nur anstrengen um etwas zu werden, etwas zu erreichen. Nine-to-Five ist ja mittlerweile schon wieder verpönt. Vor allem in der Agenturszene ist es doch schon längst Nine-to-Eight. So wie arbeiten häufig noch im Konzernumfeld läuft, verwende ich acht und mehr Stunden meiner knappen Ressourcen am Tag darauf, jemand anderes Lebenstraum zu verwirklichen und mich im Konkurrenzkampf zu beweisen. Dies empfand ich stark bei Vertriebstätigkeiten, wo zusätzliche „Anreize“ geschaffen wurden um die Motivation zu steigern. Wenn ich zurück denke, an die Ellenbogen- Battle um jedes Prozentpunkt an Provision, dann wächst nur wieder der Frust – sonst nichts. Von der psychischen Belastung mal ganz zu schweigen.

Muster erkennen

Diese Übung kannst du auch mit weiteren Begriffen machen: z.B. Erfolg, Geld, Familie, Beruf usw. Dabei können sehr interessante Muster zu Tage kommen, wie wir denken oder wie wir zu bestimmten Themen eingestellt sind.

Wenn du dabei auch auf Glaubenssätze stoßen solltest, die sich lohnen mal näher anzusehen, dann kontaktiere mich gern und wir schauen in einer individuellen Coaching-Sitzung, wie du diese für dich umwandeln kannst.

Welche Vision vom Arbeiten kreierst du für dich?

  • Dein perfekter Tag, bzw. Arbeitstag – wie sieht er aus?
  • Wie beginnt er?
  • Was machst du?
  • Bist du am Schreibtisch oder unterwegs?
  • Arbeitest du mit den Händen?
  • Mit wem interagierst du?
  • Wie verbringst du deinen Tag und wie fühlst du dich dabei?

Schließe einmal deine Augen, atme tief ein und entspanne deine Augen, deine Stirn, deine Schultern und visualisiere deinen für dich perfekten Arbeitstag vor deinem inneren Auge.

Öffne deine Augen wieder. Welche Begriffe assoziierst du, wenn du nun ein neues Akrostichon ausfüllst?

A …
R …
B …
E …
I …
T …
E …
N …

Wie fühlst du dich, wenn du beide mal gegenüberstellst? Was fällt dir auf?

Dass es sich nicht wie Arbeiten anfühlt

Na wenn du dein Hobby zum Beruf machst, hast du ja kein Hobby mehr?!? So ein Quatsch! Das kann ich dir Dank der Beschäftigung mit Purpose im Coaching mit Sicherheit sagen.

Where your mind goes – energy flows

  • Was kannst du unendlich lange machen, ohne müde zu werden?
  • In welchen Tätigkeiten befindest du dich im Flow?
  • Mit welcher Arbeiten genau, fühlst du dich wohl?
  • Welcher Arbeitsgewohnheiten-Typ bist du?

Ich habe mir mein Akrostichon auch noch einmal vorgenommen:

A – Ausleben (im Sinne von Berufung) Ausprobieren (Machen)
R – Reifen (Wachsen)
B – Bedürfnisse
E – Entwicklung
I – Intuition
T – Team
E – Energie
N – Neugier

Ich kann mich ausleben, meine einzigartigen Talente und Fähigkeiten zeigen – im Sinne von meine Berufung immer mehr leben. Ich kann mich ausprobieren und daran reifen und wachsen. Wichtig ist für mich immer mehr in meinen eigenen Rhythmus und Flow zu finden, meinen Bedürfnissen und meiner Intuition nachzugehen – ob ein Powernap oder ein Spaziergang am helllichten Tag. In einem Team von Gleichgesinnten kann ich andocken und mich austauschen. Ich entwickle mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiter. Das gibt mir Energie und ich lerne mit Neugier neue Dinge kennen und erweitere meinen Horizont – ohne zu müssen.

Stichwort New Work und sinnstiftend Arbeiten

Machen wir also Platz für neue Denk-Modelle vom Arbeiten und erwecken sie zum Leben. Ich wünsche uns dafür Arbeits-Modelle, die zu uns passen, die wir leben wollen, die uns gesund halten, erfüllen und stärken. Lass sie uns gestalten.

Sandra Kleine

Soundcheck für 2021 – Wo stehe ich aktuell und wo will ich hin

Blogbanner Soundcheck

We have a situation here

Soundcheck

Es gibt verschiedene Sorgen, die uns derzeit umtreiben können. Einige wackeln an unseren Grundpfeilern, die uns stützen sollen. Vieles, was uns sonst Halt und das Gefühl von Sicherheit gibt, ist nur eingeschränkt möglich… Konzertbesuche, Familie und Freunde treffen, in die Sauna gehen oder in den Yogakurs. Auch beruflich ist es eine existenzbedrohende Zeit für sehr viele Menschen. Wie ein Soundcheck da helfen kann, beschreibe ich in folgendem Text.

Dennoch ist es wichtig, den Mut und die Zuversicht nicht zu verlieren.

Und wie mache ich das? Angst haben ist ok, aber wir wollen uns nicht von ihr vereinnahmen lassen. Den Soundcheck als eine Möglichkeit zeige ich dir in diesem Blogbeitrag. Es gibt 2 Kraftquellen in uns, auf die wir uns fokussieren können. Dankbarkeit und eine Vision, mit anderen Worten: Der Blick auf das was schon da ist und der Blick auf das, wo wir hinwollen, unser Ziel.

Schau auf das, was schon da ist

Ich lade dich ein diese Methode, die ich dir vorstellen möchte, direkt einmal auszuprobieren. Mach einen Soundcheck. Nimm dir ein Blatt Papier oder dein Notizbuch zur Hand und einen Stift, besser 2 in unterschiedlichen Farben.

Soundcheck
  • Wähle 5 Lebensbereiche aus, die du dir einmal genauer anschauen möchtest. Das können beispielsweise Gesundheit & Fitness, Familie oder Partnerschaft, Beruf, Freizeit, Finanzen, Spiritualität, Gesellschaftliches Engagement und andere sein.
  • Male nun dein Mini-Mischpult: 5 Balken, die an einen Equalizer erinnern können. Jeder Balken steht für einen anderen Lebensbereich.
  • Stell dir vor deine Lebensbereich-Regler können von -5 bis +5 ausschlagen, in der Mitte ist die 0.
  • Zeichne nun ein, wie es in jedem einzelnen Bereich um deine aktuelle Zufriedenheit steht.

Wie hoch oder niedrig schlägt dein Ton auf deiner Lebensbereich-Skala aktuell aus? Betrachte deinen Soundcheck ganz wertfrei, es ist eine subjektive Einschätzung bei der es kein richtig oder falsch gibt. Jetzt hast du dir schon einmal einen super Überblick verschafft.

Nun geh in dich und überlege, wie diese Übersicht auf dich wirkt. Was fällt dir auf? In welchem Bereich gibt es Unstimmigkeiten. Was wird dir vielleicht bewusst? Wie klingt das für dich?

Nimm dir hierfür ein paar ruhige Minuten Zeit.

Visualisiere dein Jahr 2021

Stell dir vor, es wäre Dezember 2021. Wie sollten deine Regler stehen, um rückblickend auf dein Jahr 2021 deine Zufriedenheit in den einzelnen Bereichen zu erhöhen?
Welche und wie viel Veränderung soll es in den einzelnen Bereichen geben?
Worauf willst du deinen Fokus legen?

Nimm am besten jetzt eine neue Farbe und zeichne deine Wunsch-Reglerpositionen für deinen Sound 2021 ein.

Ein Tipp: damit ein Sound harmonisch klingt, sollten nicht alle Regler auf 5 stehen. Vielleicht hast du einen Regler auf -1 stehen und das ist auch aktuell völlig in Ordnung so, weil darauf dein Fokus nicht liegt. Vielleicht steht ein anderer Regler auf 4 und dir ist aber eine 5 in dem Bereich besonders wichtig.

Soundcheck

Sieh dir anschließend deine Zeichnung an und geh noch einmal kurz in dich. Was macht sie mit dir? Was wird dir vielleicht bewusst?
Wie hört sich deine Melodie jetzt für dich an?

Die Kraft der Visualisierung

Vielleicht kannst du deinen Sound für 2021 vor deinem inneren Ohr hören. Vielleicht tanzt die Melodie vor deinem inneren Auge herum. Heb dir die Skizze auf, wenn du möchtest und schau im Laufe des Jahres immer mal wieder drauf.

Was ich lieben gelernt habe, ist die Vision für mein Jahr noch bildlich festzuhalten, in Form einer Visionscollage. Ich habe als Kind schon gerne Collagen gebastelt, die Kraft dieser war mir damals gar nicht bewusst. Es hilft mir vor Augen zu haben, worauf ich in diesem Jahr meinen Fokus legen will und was mir besonders wichtig ist. Außerdem ist die Wirkung auf unser Unterbewusstes enorm. Wenn wir tagtäglich – auch nur im Vorbeilaufen – unsere Collage sehen, gehen diese Bilder und unsere damit verbundenen Ziele und Wünsche in unser Unterbewusstsein über und dienen uns als Orientierung bei Entscheidungen.

Ob du dir nun zusätzlich eine Collage kleben willst oder dir einfach deine Soundcheck-Skizze immer mal wieder ansiehst in diesem Jahr, sie kann dir Kraft spenden und Zuversicht geben. Du kannst so auch immer wieder zwischendurch checken, ob du dich noch auf dem richtigen Pfad befindest oder deinen Fokus wieder aufnehmen willst.

Zu allerletzt überlege einmal, was der erste kleine Schritt sein kann, mit dem du morgen bereits beginnen kannst, um deiner Wunsch-Reglerposition ein Stück näher zu kommen.

Ich wünsche dir dabei viel Freude!

Sandra Kleine

Anders als Geplant

Anders als geplant

Wenn mein Jahr ein Buch wäre, hätte es diesen Titel. Anders als geplant. So ein Jahresrückblick ist eine sehr persönliche Sache. Ich lasse daher bewusst einige Lebensbereiche aus im folgenden Text. Ich konzentriere mich auf das, wofür ich dankbar bin, was ich gelernt habe und womit 2021 beginnt.

Planen – wie geht das?

Nicht, dass ich ein große Planerin wäre. Ganz viel entscheide ich spontan – aus dem Bauch heraus. Ich übe noch, aber verstehe immer besser, was mein System mir mitteilen will. Intuitiv weiß ich, ob es sich eben gut anfühlt oder nicht. Auch meine spontanen Entscheidungen sind keine Übersprungshandlungen. Ich grübel schon eine Weile drauf rum im Vorfeld. Aber manchmal ist es wie eine Eingebung und plötzlich ist es klar.

Gute Entscheidungen treffen

Es ist nicht ganz leicht sich nur auf sich zu konzentrieren bei Entscheidungen. Wir sind ja Teil eines Gefüges. Ein familiäres oder berufliches Gefüge. Unsere Entscheidungen haben Einfluss auf das Gefüge, in dem wir uns bewegen.

Wenn sich ein Teil ändert, ändert sich das ganze System.

Auch wenn es risikobehaftet war, Anfang des Jahres meinen Job zu kündigen, in dem ich mich nicht wohl fühlte, war neben all den Absicherungssorgen, das Beste, was ich machen konnte für einen freien Start ins Jahr. Es war ein echtes Commitment für meinen Weg mich selbstständig zu machen und mein Tun selbstbestimmt zu gestalten.

Was uns eine sehr verlässliche Entscheidungshilfe ist, sind unsere Werte. Dazu habe ich in diesem Jahr ein kostenloses Workbook erstellt, mit dem du deine 3 wichtigsten Werte für dich erarbeiten kannst.

Dieses Jahr…

Puh, es hat uns einiges abverlangt. Mit C***** kam wirklich alles anders als geplant. Neben über 4 Monaten Lockdown mit einem Zuhause rumtobenden Kleinkind, lässt sich die Selbstständigkeit eben nur mit angezogener Handbremse starten. Keine Veranstaltungen mehr, keine Konferenzen, keine Netzwerktreffen, bei denen ich mich hätte bekannt machen können.

Ich bin dankbar und demütig für die Erfahrungen

Manches braucht einfach Zeit zum reifen. Außerdem sind es nicht Schnelllebigkeit und der anhaltende Stress, der uns Menschen am häufigsten krank macht in heutiger Zeit? Eine aufgezwungene Entschleunigung an vielen Stellen hat uns einmal mehr den Blick auf das lenken lassen, was uns wirklich wichtig ist, zum Beispiel Gesundheit und Familie. Welche Werte sind es bei dir?

Ich bin dankbar für die Erfahrungen. Mein Freund Martin und ich haben die Familienorga gewuppt und sind als Team zusammengewachsen. Ich blicke auf ein Jahr zurück, in dem ich Selbst gewachsen und gereift bin. Sich selbstständig zu machen, wird als die herausforderndste Übung in der Persönlichkeitsentwicklung beschrieben. Dieser Prozess wird noch eine ganze Weile laufen. Doch ich habe einige Hemmungen überwunden und mache mich peu à peu sichtbarer, bin in Social Media aktiv, drehe Videos, spreche in einem Podcast oder launche einen Newsletter. Alles sind Schritte in Richtung mehr Professionalität im Business und mehr Reife. Ich bin dankbar für die Menschen, die ich im Coaching begleiten durfte und welch warmherzige Resonanz ich dort erfahre.

Es geht doch

Vieles was Anfang des Jahres noch fern schien, lief in der 2. Jahreshälfte ganz automatisch. Trainings via Zoom, Vernetzungs- und Impuls Abende mit super coolen Tools um Interaktiv Leute kennenzulernen, die an anderen Bildschirmen sitzen. Beim BIG & GROWING Hamburg Online Vernetzungstreffen für uns Speaker beispielsweise nutzten wir Miro um uns kurz vorzustellen. Bei der virtuellen Weihnachtsfeier im Konnektiv62 trafen wir uns in https://www.wonder.me
Sicherlich fehlte hier und da das Zwischenmenschliche, eine Umarmung oder zufällige Begegnungen, an die man sich später gern erinnert, aber es war weit mehr möglich als ich es mir anfänglich vorgestellt hätte.

Im Purpose Coach Netzwerk the-purpsoe-network.com habe ich GleichgeSINNte, Weggefährtinnen für unser Movement und Freundinnen gefunden. Ich erlebe in den Arbeitskreisen dort Wertschätzung, Teamwork und Verbindung wie ich es mir für das neue Arbeiten wünsche.

Was 2021 kommt

Meine erste Amtshandlung im neuen Jahr, wird wie die letzte im alten Jahr, mein Lachyoga Meetup am 04.01.2021 um 18:00 Uhr sein. 30 Minuten Online Lachen. Melde dich bei mir, wenn du mitlachen möchtest.

Nächstes Jahr startet eine Impuls Session Veranstaltungsreihe vom The-Purpose-Network und ich gestalte am 13.01.2021 18-19 Uhr und 14.01.2021 9:00 -10:00 Uhr mit meiner lieben Kollegin Manja den ersten Impuls zum Thema Vision.

Am 19. und 20.02.2021 findet ein Purpose Workshop statt. Davon weitere 3 an der Zahl: mehr auf https://sandrakleine.de/purpose-workshop/

Auf meine Weiterbildung zum Agilen Teamcoach freue ich mich sehr.

Im Juni ist ein Purpose Retreat in der Pipeline!

Darüberhinaus hat 2020 mir erneut gelehrt, dass zu viel Planen, gar keinen Sinn macht. Ein bisschen Planen und dabei flexibel zu bleiben, aber schon. Evolutionär gesehen, überleben die Wesen, die am anpassungsfähigsten sind. Ich bin gespannt, welcher Buchtitel sich in 2021 etablieren wird.

Welcher Titel steht auf deinem Buch?

Komm gut ins neue Jahr.

Sandra Kleine

Lachen als Reaktion der 1. Wahl

Lachen ohne Grund

In dem Text geht es um das Lachen ohne Grund, warum es dennoch immer einen guten Grund gibt zu lachen, was es mit Purpose zu tun hat und warum Lachen als Reaktion der 1. Wahl eine Lebensweisheit sein kann.

Warum lachen wir eigentlich?

Wir lachen aus emotionalen Gründen. Bei positiver Stimmung und Vorfreude, aus Scham oder um einen Fehler abzuschwächen. Wir lachen durch körperliche Stimulation, z.B. durch Kitzeln. Wir lachen aus kognitiver Anregung wie Witze, Comedy, Satire & Co., die uns zum Lachen bringen. Und noch mehr.

Evolutionsbiologisch geht das Lachen schon auf die Steinzeit zurück. Psychologen und Hirnforscher haben festgestellt, dass das Lachen in einem evolutionsbiologisch sehr alten Hirnareal angesiedelt ist – im Limbischen System. Unsere Sprache dagegen befindet sich außen im Cortex – also jünger sein muss. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass unsere Vorfahren schon lachen konnten oder sich verständigt haben durch Lachen, bevor sie miteinander gesprochen haben.

Lachen ist soziale Interaktion, eine besondere Form der Kommunikation und baut direkt eine Verbindung zwischen uns Menschen auf.

Es gibt eine Lachübung: „Warum lachen wir eigentlich?“
Wir nehmen die Handflächen nach oben, winkeln unsere Arme leicht an und öffnen sie zur Seite. Dabei lachen wir schulterzuckend. So nach dem Motto: weiß ich doch nicht – ohne Grund eben.

Einfach Lachen mit Sandra

Wir lachen ohne Grund

Aus meiner Erfahrung als Lachyoga Trainerin kann ich berichten, dass es ganz einfach ist ohne Grund zu lachen. Vor 25 Jahren erfand der indischer Arzt Dr. Madan Kataria Lachyoga zusammen mit seiner Frau Madhuri, die Yogalehrerin ist. Mittlerweile ist aus der anfänglichen Idee mit Lachen Zivilisationskrankheiten zu minimieren eine weltweite Bewegung geworden – ja ein richtiges Movement. Über 8.000 Lachtreffs gibt es in über 120 Ländern. Corona hat diese nochmal näher zusammenrücken lassen. Denn Dank Zoom & Co. gibt es wöchentliche Lachtreffs über die Ländergrenzen hinweg, in die sich auch der Begründer regelmäßig einschaltet oder auch regelmäßig selbst initiiert.

Lachen in Lachyoga-Treffs ist wahnsinnig ansteckend. Wir lachen gemeinsam in der Gruppe. Durch Augenkontakt und die verspielte Aktivierung unseres inneren Kindes wird aus einem anfänglich absichtlichen Lachen, schnell ein natürliches Lachen.

Es gibt immer einen guten Grund

Beim Ergründen meines Purpose – meinem ganz persönlichen Grund, warum ich auf dieser Welt unterwegs bin und welchen Unterschied ich machen möchte, bin ich auf diese Methode gestoßen. Selbst immer wieder am Struggeln mit Denkmustern – à la ‚was sollen die Leute denken‘, hilft mir Lachyoga total über meinen Schatten zu springen und loszulassen. Beim Lachen denken wir nicht. Ich bin nach einer Lachsession befreit, entspannt und doch energetisiert und aktiviert. Das ist unglaublich. Dort bin ich gern die Eisbrecherin und lasse Bedenken und Hemmungen meiner Teilnehmenden verfliegen durch mein entwaffnendes Lachen direkt zu Beginn der Lachsession.
Dazu hat Felix Pischel Anfang 2020 einen sehr wertschätzenden Blick als Teilnehmer in seinem Artikel bei Die Sachsen geteilt.

Erkenntnisse, was Lachyoga bewirken kann

Lachen hebt die Stimmung, stärkt die Resilienzfähigkeit, stärkt das Immunsystem und das Gemeinschaftsgefühl. Im Besonderen wenn wir anhaltend laut und herzlich lachen, so wie wir es in einer Lachsession tun. Damit versorgen wir unseren Körper optimal mit Sauerstoff. Die positiven physiologischen und psychologischen Auswirkungen des Lachens sind bei absichtlichem Lachen die Gleichen, wie bei natürlichem Lachen. Lachyoga aktiviert und entspannt gleichzeitig. Es eignet sich als Methode um nach einem Schicksalsschlag wieder mehr ins Lachen zu finden und sich Lebensfreude wieder zu erlauben und ein Stück weit einzuladen. Heilende Wirkung kann in vielerlei Hinsicht eintreten, z.B. bei emotionalen Problemen, Lernschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen. Die Lachübungen helfen dir spielerisch über deinen Schatten zu springen, dich zu öffnen und zu zeigen. Du fühlst dich gesund und glücklich.

Ein Blick lohnt sich auch in die Übersicht an Studien und Ergebnissen, die der Lachverband zusammengetragen hat, was Lachyoga alles bewirken kann.

Impulsgeberin für Freude

Ich sei eine gute Impulsgeberin für Freude sagte Julia zu mir in ihrem Podcast #neuestärke, als ich bei ihr im Interview war. Julia und ich kennen uns durch die gemeinsame Arbeit im The-Purpose-Network. Wir redeten über mich, meinen Weg zum Purpose, was Lachyoga damit zu tun hat, und wie du dir die Freude bewusst in dein Leben holen kannst. Du hast die Wahl, wie du reagieren möchtest auf Situationen. Lachen als Reaktion der 1. Wahl ist eine yogische Haltung zu dir und deinem Umfeld. Du findest die Folge auch auf YouTube und auf meiner Website. Ich möchte etwas bewirken und kann mit Lachyoga einen für mich wesentlichen Beitrag leisten – mit Lachen und Leichtigkeit einen Raum für Miteinander geben, aus dem die Menschen erfrischt und gestärkt herausgehen.

Das möchtest du auch erleben? Schaue gleich nach dem nächsten Online Lachyoga Termin.

„Glück wächst, wenn man daran arbeitet, nicht nur für sich selbst die Welt zu verbessern, sondern auch für alle anderen.“

@Laughter Yoga International
Interview über Purpose und Freude im Podcast #neuestärke

Was kannst du tun um wieder mehr zu lachen?

Du kannst dir morgens nach dem Aufstehen als erstes Lachcreme auftragen. Bilde mit einer Hand ein Gefäß und hole mit der anderen eine ordentliche Portion Lachcreme heraus, die du großzügig und mit liebevollem Klopfen lachend auf deine Gesichtshaut auftragen kannst. Nach Belieben kannst du die Übung mit der Lach- Körpercreme ausweiten.

Wusstest du, dass Kinder ca. 400 Mal am Tag lachen, aber Erwachsene im Durchschnitt nur 15 Mal? Mach dir bewusst, wie häufig du lachst und warte nicht auf externe Reize, die dich zum Lachen bringen. Entscheide dich für das Lachen als Reaktion der 1. Wahl.

Wenn du dabei Support brauchst, unterstütze ich dich sehr gern. Ich biete Lachyoga als intensives 1:1 Coaching, als Teamevent oder als Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsmanagements an. Regelmäßig initiiere ich Lachtreffs im Konnektiv62 und virtuell.

Nächste Termine für Online Lachyoga:

www.einfach-lachen.de

Meetup Gruppe

Zum Abschluss noch ein weiteres Podcastinterview, in dem ich über die Kraft des Lachens spreche

Warum du deine Werte kennen solltest

Warum du deine Werte kennen solltest

Der Text dreht sich darum, warum du deine Werte kennen solltest und wie du das anstellen kannst.

Anlass sind zwei Begebenheiten

Oder eigentlich Drei. Drittens: es ist einfach wichtig!

Erste Begebenheit, ich habe mir und meinem Freund letztes Jahr ein Spiel geschenkt, mithilfe man spielerisch seine Werte als Paar entwickeln kann. Das Spiel lag eine ganze Weile nur da, bis es uns erst kürzlich gerappelt hat, es einfach mal auszuprobieren. Es war hochinteressant über die eigenen und die gemeinsamen Werte zu sprechen, die unterschiedlichen Assoziationen der einzelnen Werte zu beleuchten und dadurch die Perspektive zu wechseln. Es hat uns in unseren verbindenden Elementen gestärkt und unabhängig von gängigen Alltagsthemen ins Gespräch gebracht.

Zweitens ein Instagram Post , der mich darauf aufmerksam machte, welche Wirkung die Sternenkonstellation Merkur in der Waage auf uns Menschen derzeit haben kann.

„Ausgleichende und ehrliche Kommunikation in zwischenmenschlichen Verbindungen. …Jetzt kannst du nochmal mehr klar Deine Werte mitteilen und Verantwortung für das übernehmen, was dir wirklich wichtig ist!“

Melinda Violet Fleshman

Kennst du deine Werte?

Werte sind das, was uns am umfassendsten motiviert. Sie leiten unsere Einstellungen und unser Handeln, auch unbewusst. Unsere Werte sind in uns verankert und prägen unseren Blick auf die Welt und unsere Vorstellung vom guten Leben. Unsere Grundwerte ändern sich i.d.R. auch nicht über die Lebensspanne. Es kann sein, dass manche mehr Bedeutung erfahren, weil sie in bestimmten Lebensphasen relevanter sind, als andere oder du auch eine andere Reihenfolgen oder Priorisierung vornehmen möchtest. Aber dein Wertegerüst wird sich nicht einmal komplett umstülpen.

Wie erkennst du deine Werte?

Hol dir gern direkt dein kostenloses Werte-Workbook als Navidationshilfe. In wenigen Schritten gelangst du spielerisch zu deinen 3 wichtigsten Werten.

Warum ist es wichtig, deine Werte zu kennen?

Werte sind unsere Inseln. Sie geben uns Orientierung und Klarheit, sind uns ein innerer Kompass. Wir richten unser Tun auch ganz unbewusst nach unseren Werten aus. Aber wenn wir uns unserer Werte bewusst sind, bekommt unser Tun eine tiefe Bedeutung. Uns ist klar, wofür wir etwas machen wollen, weil es uns wichtig ist.

  • Du kannst leichter Entscheidungen treffen. Entspricht etwas meinen Werten? Will ich das wirklich?
  • Dein Selbst ist dir bewusster. Du trittst selbstbewusster auf.
  • Dir fällt les eichter zu erkennen, welche Menschen, Umgebungen, Jobs zu dir passen.
  • Nach deinen Werten leben und arbeiten macht dich glücklicher.

Wenn du deinen Werten weiter auf die Spur kommen willst oder eine Sparring Partnerin zur Reflexion deiner aktuellen Situation brauchst, melde dich gern bei mir.

Ich wünsche dir eine wertvolle Zeit!

Sandra Kleine
Sandra Kleine

Hinweis: keine Werbelinks, lediglich Namensnennung.